Pulslimite im Winter

Erst die Grundlagen schaffen

Früher hiess die Devise: tiefe Pulswerte im Winter. Ist das im Leistungssport noch aktuell und bringt das auch dem Hobbysportler etwas?

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Nach einer anstrengenden Saison in den ersten Monaten des Aufbautrainings mit sehr tiefen Intensitäten zu trainieren, das wurde früher vor allem im Radsport praktiziert. Danach wurde die Idee im Triathlon übernommen. Die Überlegung dahinter: Zuerst die Grundlage schaffen, auf der dann die härteren und schnelleren Trainings aufgebaut werden können. Heutzutage ist dieses Konzept aber längst widerlegt und viele Athleten arbeiten speziell in den ersten Monaten nach der Pause explizit an der Athletik oder an der Schnelligkeit. Solche Trainings können durchaus hoch intensiv und an der Leistungsgrenze sein. Dennoch gilt gleichzeitig, dass, wer hart trainiert, unbedingt auch genügend Erholung und ruhige Einheiten benötigt, damit er die harten Einheiten gut verkraften kann.

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