Winter/Kälte - FIT for LIFE Magazin

Intensität beim Lauftraining im Winter

Wie intensiv darf es sein?

Es heisst immer: Immunsystem schützen und keine Grippe einfangen. Was bedeutet das für ein Lauftraining im Winter?

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Das Wichtigste zuerst: Die Vorzüge einer regelmässigen sportlichen Betätigung auf die Gesundheit sind in einem breiten Konsens bewiesen, daher sollte man auf keinen Fall aus Angst vor einer Erkältung auf Sport verzichten. Im Gegenteil: Eine Erkältung beruht immer auf einem viralen Infekt – und der lauert nicht im Wald, sondern wenn man sich (ohne Maske) unter Leuten aufhält. Die Art und Weise, wie Laufsportler im Winter trainieren sollten, hängt auch von ihren Ambitionen ab. Aus gesundheitlicher Sicht sind Lauftrainings draussen als Dauereinheiten im gemässigten Intensitätsbereich zu empfehlen, also mit einer Anstrengung, bei welcher das Atemsystem auch bei sehr kalter Luft nicht übermässig strapaziert wird. Geniessen Sie die ganz spezielle Stimmung im Winter und kleiden Sie sich mit einem Schichtenprinzip so, dass Sie immer genügend warm haben. Ambitionierte Läufer wollen auch im Winter leistungsmässig Fortschritte erzielen, was ab und zu höhere Intensitäten bedingt. Diese sollte man im Winter nicht zu lange halten (rund 30–50 Minuten), danach rasch warm duschen, die Energiespeicher mit ausgewogener Ernährung füllen und genügend Regenerationszeit einberechnen, bevor eine erneute Anstrengung erfolgt. Ich persönlich mache regelmässig auch Nasenspülungen mit Salzwasser, um die Schleimhäute feucht zu halten, dazu benutze ich Nasensalben, Ebenfalls wichtig: Wenn man sich geschwächt fühlt, sollte man keine intensiven Trainings absolvieren, sonst ist die Gefahr für eine Atemwegserkrankung erhöht. Eine gute Alternative für intensivere Läufe bietet das Training auf dem Laufband, auf dem sehr gut spezifische Intervalltrainings mit fixen Puls- und/oder Tempovorgaben absolviert werden können.

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