Matthias Kamber, Direktor von Antidoping-Schweiz, im Gespräch

«Die Guten werden besser, die weniger Guten schlechter.»

Der oberste Schweizer Dopingbekämpfer erklärt, warum ihm die jüngsten Entwicklungen Sorgen bereiten und warum sich die Welt-Anti-Doping-Agentur neu erfinden muss.

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Geheimsache Doping: «Wie Russland seine Sieger macht»

Doku Sportschau ARD 2014

Zwei Ereignisse haben das Vertrauen in den weltweiten Dopingkampf in den letzten Monaten arg ins Wanken gebracht:

1. Astana: Zwischen September und November 2014 wurden gleich fünf Kasachen beim Dopen erwischt, alles Fahrer des kasachischen Radprofi-Teams Astana. Nichts desto trotz erteilte der Weltverband UCI dem Astana-Team unter geringen Auflagen die Lizenz für die Saison 2015. Die Begründung: Solange dem Astana-Team kein systematisches Doping nachgewiesen werden könne, dürfe die UCI zwar einzelne Betrüger bestrafen, nicht aber ganze Teams im Kollektiv. Die Empörung – auch unter Athleten und anderen Radteams – war gross, prallte aber an der UCI-Führung ab.

2. Russland: Anfang Dezember wurde vom deutschen Fernsehsender ARD eine Dokumentation des deutschen Journalisten Hajo Seppelt ausgestrahlt, die zeigt, wie erschreckend systematisch in Russland auch heute noch von zahlreichen Athleten Doping praktiziert und bis hinauf in hohe Funktionärsreihen die sportliche Leistung manipuliert wird. Medien berichteten am Tag nach der Enthüllung in grossen Überschriften, die involvierten Instanzen versprachen schnellstmögliche Aufklärung, bereits nach wenigen Tagen wurde es aber deutlich ruhiger – und dies bis heute. Niemand weiss genau, ob und wenn ja, wer sich der Sache angenommen hat.

Vor allem der Umgang mit diesen beiden Vorkommnissen verstört, die mangelnde Kommunikation und fehlende Transparenz sind es, die stutzig machen. Die Verflechtungen und unterschiedlichen Interessen scheinen zu vielschichtig und undurchsichtig, als dass klare Massnahmen ergriffen und offen kommuniziert werden können. Trotz einzelner punktueller Aufklärungserfolge (Fall Armstrong) hat die zunehmende Kommerzialisierung des Sports in Kombination mit der medizinisch-pharmakologischen Entwicklung in jüngster Vergangenheit dazu geführt, dass die Doper ihren Vorsprung gegenüber den Institutionen, die Doping verhindern wollen, eher wieder ausbauen konnten als Preis geben mussten.

Dies beobachtet auch Matthias Kamber mit Sorge. Der 60-jährige Direktor von Antidoping Schweiz hat praktisch alle Entwicklungen miterlebt und setzt sich seit 27 Jahren im Kampf gegen Doping ein.

Matthias Kamber, wie glaubwürdig hat die ARD-Dokumentation über ein Dopingsystem in Russland auf Sie gewirkt (siehe Video unten, Anm. d. Red.)?

Sie hat auf mich glaubwürdig gewirkt. Pointiert vorgetragen wie bei solch investigativen Geschichten üblich, aber die Quellen und vorgetragenen Fakten scheinen verlässlich.

In den letzten Jahren glaubte man, dass Doping vorwiegend nur noch in kleineren Zellen möglich sei. Der Film hat diesen Glauben erschüttert. Hätten Sie ein solch flächendeckendes Staatsdoping heutzutage noch für möglich gehalten?

Ob es wirklich flächendeckend ist, wissen wir nur aufgrund des ARD-Berichtes nicht. Wenn dem so sein sollte, dann ja, dann würde mich das doch erstaunen. Obwohl wir wissen, dass vor allem in Staaten Osteuropas, aber auch teils in Südamerika, Asien und in Afrika zahlreiche Mängel in der Dopingbekämpfung bestehen.

Woran liegt das?

Grundsätzlich spielt die politische und wirtschaftliche Situation eines Landes in alle Bereiche des Lebens mit hinein, da bildet Doping keine Ausnahme. Daher sind alle Länder, die kein Demokratieverständnis besitzen und auch arme Regionen, wo kein Geld vorhanden ist und die Menschen kaum genug zum Leben haben, speziell anfällig auf Manipulation, Korruption und Vertuschung. Hier können keine verlässlichen und starken Anti-Doping-Strukturen aufgebaut werden. Es bestehen deshalb weltweit extreme Unterschiede, wie aktiv und engagiert in einzelnen Ländern gegen Doping vorgegangen wird.

Bleiben wir vorerst beim Thema Russland. Im Film wurden die Kontrollen mit teils erschreckend banalen Methoden umgangen oder die Resultate manipuliert. Wie kann das heute noch geschehen?

Aus den eben erwähnten Gründen. Wenn ein kleiner nationaler Dopingkontrolleur mit einem Hungerlohn einen erfolgreichen Spitzensportler kontrollieren muss, da schaut er schnell mal weg, wenn unter der Kaffeetasse tausend Dollar liegen. Und selbst wenn er der Bestechung widerstehen konnte, bleibt als zweites mögliches Leck das Analyselabor; auch da können durch Korruption Resultate verfälscht oder zum Verschwinden gebracht werden. Die Qualität der Abläufe bei Kontrollen und beim Transport der Proben ins Labor ist zudem nicht überall gleich gut gewährleistet, auch da können Fehler passieren und Proben nicht mehr analysierbar sein.

Aus diesen Gründen ist 1999 die weltweite Anti-Doping-Agentur WADA gegründet worden, die unabhängig und übergeordnet agieren und beispielsweise in Russland mit eigenen Kontrollen für transparente Verhältnisse sorgen könnte, oder?

Grundsätzlich ja, aber da muss ich ein bisschen ausholen. Die WADA wurde vor 16 Jahren im Anschluss an den grossen Skandal im Radsport 1999 tatsächlich mit dem Ziel gegründet, eine weltweit unabhängige Institution zur Schaffung und Harmonisierung internationaler Anti-Dopingprogramme aufzubauen. Damals stellte sich die Frage, wer eine solche Institution führen sollte. Noch völlig korrekt und nachvollziehbar wurde der Stiftungsrat wie auch der Exekutivrat der WADA je zur Hälfte aus Vertretern der internationalen Sportverbände und von Regierungen zusammengesetzt. Als Startschuss zum verstärkten Kampf gegen Doping war das sicher wichtig und richtig. In der Zwischenzeit wurden aber über die Jahre in zahlreichen aufgeschlossenen Ländern unabhängige und vom Staat losgelöste Anti-Doping-Agenturen mit viel Knowhow aufgebaut, so wie 2008 auch in der Schweiz. 2012 wurde zudem die iNADO gegründet, die Vereinigung eben dieser nationalen Anti-Doping-Agenturen. Heute stellt sich die Situation also komplett anders dar als zur Gründungszeit der WADA. Dieser positiven Entwicklung hätte die WADA unbedingt schon längst Rechnung tragen müssen, was sie aber nicht tut. Denn bis heute sind die unabhängigen nationalen Anti-Doping-Agenturen strukturell und personell nicht in die WADA eingebunden. Noch immer wird der WADA Stiftungs- und Exekutivrat alleine von Regierungsvertretern und Repräsentanten der Internationalen Sportverbände geführt, kein einziger Vertreter einer Anti-Doping-Agentur ist Mitglied dieser Gremien. Doch so kann das ursprüngliche Ziel einer unabhängigen Institution nicht realisiert werden. Es besteht daher dringend Handlungsbedarf!

Wieso will die WADA die Experten der nationalen Agenturen nicht einbinden?

Weil dazu die Stiftungsurkunde geändert werden müsste und dies nur durch die Mitglieder selber geschehen kann. Und da stehen zu viele Eigeninteressen im Vordergrund. Sowohl einzelne Regierungen wie auch die Exponenten der Sportverbände wollen ihre Macht nicht abgeben.

Wie könnte dieses Machtvakuum durchbrochen werden?

Wohl nur auf der politischen Ebene, wenn sich möglichst viele Staaten geschlossen dafür stark machen würden.

Was allerdings kaum schnell passieren wird. Das tönt sehr pessimistisch!

Ja, aktuell stimmt mich die Lage auch pessimistisch. Wenn sich die WADA nicht selber neu erfindet, sehe ich schwarz für die künftige Entwicklung im Kampf gegen Doping. Die Qualitäts-Schere zwischen den vorbildlich aktiven und den vergleichsweise untätigen Akteuren im Kampf gegen Doping konnte in den letzten Jahren nicht kontinuierlich geschlossen werden, sondern beginnt sich meiner Meinung nach im Gegenteil wieder vermehrt zu öffnen. Das ist eine fatale Entwicklung. Die Guten werden immer besser, die weniger Guten schlechter.

Kommen wir noch einmal auf den Dopingfall Russland zurück. Nach einem kurzen Aufschrei ist es wieder sehr ruhig geworden. Laufen aktuell irgendwelche Untersuchungen?

Die WADA hat gesagt, dass sie eine Untersuchungskommission bilden werde, konkret wissen wir darüber aber nichts. Der Staat Russland hat gesagt, dass er die Sache vollständig untersuchen werde, doch wie genau, weiss niemand. Der internationale Leichtathletikverband IAAF hat gesagt, dass seine Ethikkommission die Vorwürfe untersuchen werde, doch verbandsinterne Ethikkommissionen sind eine zwiespältige Angelegenheit, wie man zuletzt bei der FIFA gesehen hat. Und ob die Rusada, Russlands nationale Anti-Doping-Agentur, in diesem Fall etwas bewirken kann beziehungsweise genug unabhängig vom Staat ist, muss ebenfalls stark bezweifelt werden, zumal sie durch Aussagen eines ehemaligen Mitarbeiters angeblich gar mitinvolviert sei.

Im Film wurde gesagt, dass die WADA bereits vor zwei Jahren zu den Fällen Informationen erhalten habe.

Ob das stimmt, weiss ich nicht sicher, nehme es aber an. Stossend daran ist, dass die WADA offenbar damals keine eigenen Untersuchungen vorgenommen hat, sondern argumentiert, sie habe diese Informationen an die IAAF weitergeleitet. Sie müsste doch in solchen Fällen umgehend selbständig abklären und zeitnah eine Stellungnahme abgeben, wie sie auf solche Informationen reagiert und was an der Sache dran ist. Es herrscht schlicht zu wenig Transparenz.

Wer darf eigentlich wen und wo kontrollieren? Darf Antidoping Schweiz beispielsweise in der Schweiz ausländische Sportler im Training kontrollieren?

Ja, das dürfen wir. Aber ohne expliziten Auftrag ist das nicht unser Hauptinteresse. Prioritär müssen wir unsere nationalen Aufgaben erfüllen und den Fokus auf die Schweizer Sportler richten.

Und im Ausland?

Da dürfen wir nur die Schweizer Sportler kontrollieren, darüber müssen wir niemanden informieren. Ausser natürlich, wir wollen in Ländern mit Visa-Pflicht kontrollieren, da benötigen wir die offiziellen Einreisepapiere. Deshalb sind Kontrollen in schwer zugänglichen Ländern deutlich schwieriger und es stellt sich zudem die Frage nach dem Transport der Proben. Falls existent, können wir die nationale Agentur vor Ort anfragen, ob sie für uns eine Kontrolle durchführt. Zudem haben wir beispielsweise in Afrika im Auftrag der WADA auch schon lokale Kontrolleure ausgebildet, um die Qualität der lokalen Kontrollen zu steigern. Nicht-Schweizer dürfen wir nur dann im Ausland kontrollieren, wenn wir einen Auftrag der WADA, der nationalen Agentur des Athleten oder seines internationalen Verbandes haben.

Die WADA könnte theoretisch also Antidoping Schweiz beauftragen, in Russland Kontrollen durchzuführen?

Ja, das könnte sie, hat sie aber bislang noch nie gemacht. Immerhin konnte die US-amerikanische Anti-Doping-Agentur USADA im Auftrag der WADA schon Kontrollen in Jamaica durchführen, weil man den Jamaikanern etwas genauer auf die Finger schauen wollte. Genau das wäre ein Weg, wie ein effizienter, weltweit vernetzter Dopingkampf aussehen könnte: Wenn also starke Agenturen irgendwo auf der Welt unangekündigt kontrollieren könnten und dadurch die Gefahr von Manipulationen irgendwelcher Art minimiert würde.

Wer entscheidet, ob beispielsweise bei einem GP Bern oder Engadin Skimarathon Dopingkontrollen durchgeführt werden?

Der Veranstalter kann von sich aus entscheiden, ob er Kontrollen durchführen und selber bezahlen will. Er wendet sich dann an uns und wir sprechen uns ab. Unabhängig davon können wir an jedem nationalen Anlass in der Schweiz unangekündigt kontrollieren.

Wie sieht es bei internationalen Anlässen aus?

Auch da ist der Organisator verantwortlich. Bei einer Weltmeisterschaft der entsprechende internationale Verband, bei Olympischen Spielen das IOC.

Wie verläuft die Auftragsvergabe bei internationalen Wettkämpfen? Wer kann und darf die Dopingkontrollen durchführen?

Das legt der zuständige internationale Verband fest. Er kann die nationalen Agenturen der jeweiligen Länder damit beauftragen, aber auch externe Agenturen oder spezialisierte Firmen hinzuziehen. Bei der Leichtathletik-EM 2014 in der Schweiz beispielsweise mussten wir uns beim Europäischen Leichtathletik-Verband für die Durchführung der Kontrollen bewerben und schlussendlich erhielten wir den Zuschlag. Aber theoretisch hätten sie auch einen anderen Anbieter auswählen können. Häufig spielen wirtschaftliche Mechanismen und es wird lediglich aufgrund der Kosten entschieden. Das kann sich aber negativ auf die Qualität auswirken.

Antidoping Schweiz ist seit gut sechseinhalb Jahren im Kampf gegen Doping tätig. Wie stark ist die Stiftung aufgestellt?

Wir sind grundsätzlich gut aufgestellt, haben einen guten Ruf und sind zudem vollständig ISO-zertifiziert, unterliegen also einer externen Qualitätskontrolle. In der Schweiz ein dreistufiges Modellexistieren drei unabhängige Akteure in der Dopingbekämpfung: Wir als Antidoping Schweiz betreiben Prävention, stellen Lehrmittel her, betreiben Forschung und sind für die Dopingkontrollen und Ermittlungen verantwortlich. Die Analyse der Proben erfolgt im dafür akkreditierten Universitätslabor in Lausanne. Bei einem positiven Befund kommt als dritte Organisation die Disziplinarkammer für Dopingfälle von Swiss Olympic zum Einsatz, welche aus rund 20 juristischen und wissenschaftlichen Experten besteht, die vom Sportparlament gewählt wurden. Dieses Mehraugenprinzip ist ganz entscheidend, um die Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit der Dopingbekämpfung zu gewährleisten.

Welche Länder stechen besonders positiv heraus im Kampf gegen Doping?

Die USA und Kanada sind stark. Auch Australien, die stark mit dem Zoll zusammenarbeiten. Und auch die nordeuropäischen Länder. Da beeinflussen gesellschaftlich wichtige Anliegen wie Ethik und Moral auch den sportlichen Bereich ganz stark und sorgen dafür, dass Doping in der gesamten Gesellschaft geächtet ist.

Stimmt der Eindruck, dass Dopingskandale oft nicht von Sportverbänden und auch nicht von der WADA, sondern von den Medien oder nationalen Agenturen aufgedeckt werden, wie beispielsweise der Fall Lance Armstrong durch die USADA?

Die USADA hat sich mit dem Armstrong-Fall viel Prestige erarbeitet und gezeigt, was möglich ist. Zwar haben beispielsweise auch die UCI und IAAF in den letzten Jahren zahlreiche dopende Athleten überführt, aber kein Fall war so prominent wie jener von Lance Armstrong. Das Beispiel Armstrong hat verdeutlicht, dass ein derart prominenter Fall nur dann Chancen auf eine vollständige Aufklärung hat, wenn eine Agentur eigenständig agieren kann und über genügend Ressourcen verfügen kann. Der Fall Armstrong hat die USADA rund eine Million Dollar gekostet und rund drei Jahre lang beschäftigt.

Wie schätzen Sie die Dopingszene in der Schweiz ein?

Doping ist in jedem Land vorhanden, die Frage ist in welchem Ausmass. Bei uns ist flächendeckendes und systematisches Doping kaum möglich. Gedopt wird wohl in kleinen, individuellen Zellen.

Wissen Sie, wie oft unsere Schweizer Aushängeschilder wie Dario Cologna oder Fabian Cancellara 2014 kontrolliert wurden?

Nicht spontan. Ich könnte heraussuchen, wie oft sie von Antidoping Schweiz kontrolliert wurden, aber daneben werden sie ja auch noch bei internationalen Anlässen getestet. Eine verlässliche Aussage zur Totalzahl über alle Kontrollstellen weltweit ist somit nur schwer möglich.

Wie hoch ist die Chance, in der Schweiz mit Doping durchzukommen?

Das hängt von Fall zu Fall und der Sportart ab. Mittelklassige Sportler haben statistisch gesehen sicher bessere Chancen, nicht erwischt zu werden als erfolgreiche und gut verdienende Sportler, weil wir nicht überall alle gleich häufig kontrollieren können. Eine effiziente Dopingbekämpfung ist immer auch eine Frage der Ressourcen einer Anti-Doping-Agentur und damit des Stellenwerts, den einzelne Länder der Dopingbekämpfung beimessen. Antidoping Schweiz hat beispielsweise seit 2010 trotz gesteigerten Anforderungen eher rückläufige Budgets.

Welche dringlichsten Prioritäten sehen Sie im weltweiten Kampf gegen Doping?

Deren zwei: Die Integration der starken nationalen Anti-Doping-Agenturen in die WADA und die Geldmittelbeschaffung. Die WADA sollte nur noch regulierend wirken, also Regeln erlassen und deren konsequente und transparente Umsetzung kontrollieren. Die Umsetzung selbst sollte von unabhängigen nationalen Agenturen und, wenn diese nicht vorhanden sind, durch die internationalen Sportverbände erfolgen. Ganz wichtig ist auch die Geldmittelbeschaffung, das sieht man auch in der Schweiz. Die Dopingthematik ist kein «sexy» Thema und hat in letzter Zeit in der politischen Diskussion an Bedeutung eingebüsst. Wir haben uns an Doping im Sport gewöhnt und uns emotional damit abgefunden, dass jede aussergewöhnliche sportliche Leistung aus Prinzip erst einmal angezweifelt wird. Dieser Generalverdacht ist eine katastrophale Ausgangslage, die dem Sport und allen ehrlichen Sportlerinnen und Sportlern überhaupt nicht gerecht wird.