Team Massive am Gigathlon 2016

«Gigathlon ist einfach ein cooler Event!»

Das FIT for LIFE-Leserteam hat am Gigathlon 2016 alles erlebt, was einen Gigathlon ausmacht: Kurzfristige Ausfälle im Team und Hudelwetter, aber auch Glücksgefühle und Gänsehautstimmung.

Copyright: Markus Christen

Beim Gigathlon kommt am Ende immer alles anders als geplant. Das hat auch das «Team Massive» am Gigathlon Switzerland 2016 erfahren. Ursprünglich wurden fünf gewichtige FIT for LIFE-Leser mit BMI 25+ ausgewählt, um gemeinsam beim Schweizer Multisportanlass zu starten. Kurzfristige Rücktritte und Verletzungen trugen dazu bei, dass zwei Wochen vor Gigathlon-Start nur gerade drei Mitglieder übrig waren: Markus Christen, Christine Lohm und Rolf Betschart. Ersatz musste her, und zwar in Windeseile! Team-Captain Markus Christen bilanziert: «Die kurzfristigen Umstellungen waren für die Vorbereitung und die Laune in der Gruppe natürlich nicht ideal. Zum Glück haben wir mit Ruedi Bisig und Anja Bauder zwei tolle Athleten gefunden, die verschiedene Disziplinen abdecken konnten.» Zwar haben die Neuzugänge den BMI-Durchschnitt des Teams etwas nach unten gedrückt. Dafür aber erfuhr die Moral im Team wieder Aufwind.

Und dieser stimmungsmässige Aufwind war es, der das ganze Team Massive mit einem Lachen ins Gigathlon-Ziel gebracht hat. «Obwohl es zwischendurch schon hart war», wie sich Markus Christen erinnert. «Als wir die Wetterprognosen des Gigathlon-Wochenendes studierten, waren wir total entmutigt. Bei Dauerregen im Gigathlon-Zelt: Muss das wirklich sein?» Es musste nicht sein. Einmal mehr hatten die FIT for LIFE-Leser Glück. Der neue Gigathlet im Bunde, Ruedi Bisig, ein ehemaliger Bähnler, hatte gute Kontakte nach Erstfeld. Er war es, der dem Team einen einfachen Dachboden samt WC als Unterkunft organisieren konnte, keine 200 m vom Zieleinlauf in Erstfeld entfernt. Luxus pur!

Unter diesen Voraussetzungen konnte unser Team Massive den Gigathlon 2016 mit seinen Wetterkapriolen richtiggehend geniessen. «Einige Strecken waren zwar schon am Limit», findet Team-Captain Markus Christen im Nachhinein. «Die Velo- und Bikestrecken waren hart, und 2 Grad Lufttemperatur samt Regen und Nebel auf dem Nufenen gingen an die Substanz. Ich frage mich, ob man den Gigathlon in Zukunft streckenmässig nicht wieder etwas moderater gestalten sollte?»

Gleichwohl hat jeder Gigathlet seine Strecken mit Bravour gemeistert. Das «Team Massive» konnte sich am Ende auf dem 201. Schlussrang klassieren. «Die Lauf- und Inlinestrecken waren mega schön, die Stimmung unter den Athleten speziell! Und so ein Zieleinlauf beim Gigathlon geht immer unter die Haut!» Von daher erstaunt es nicht, dass unser Team Massive dem Gigathlon Switzerland 2016 ein gutes Zeugnis ausstellt: «Gigathlon ist und bleibt einfach ein cooler Event!»

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