Eiger Ultra Trail 2014 in Bildern

Trailrunning at its best

101 km und 6700 Höhenmeter. Extremläufer Flo Müller hat beim Eiger Ultra Trail Höhen und Tiefen durchgemacht, wie man sie nur beim Trailrunning erlebt.

Copyright: Jule Aderholz
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Es war hart. Es war heiss. Und es hatte erst nach 101 Kilometern und 6700 Höhenmetern ein Ende. Doch wer beim Eiger Ultra Trail am Start geht, weiss: Es wird ein langer Tag.

Der Startschuss zum atemberaubenden Trailrun rund um den Eiger fällt mitten in der Nacht, um 4.30 Uhr in Grindelwald. Was dann geschieht, erfährt nur, wer selber dabei war. Auf dem Weg von Etappenort zu Etappenort (die da waren: Grosse Scheidegg, First, Berghotel Faulhorn, Schynige Platte, Wengen, Männlichen, Kleine Scheidegg) durchlebt man Himmel und Hölle, sieht Sterne und Sonnenschein, erlebt Schnee und blühende Frühlingswiesen, läuft über Gipfel und Täler. Ein ums andere Mal geht es steil hoch und steil wieder runter. Immer wieder, immer weiter.

Zum Leben jedes Trailrunners gehört das Meistern mentaler Krisen. Irgenwo lauert immer ein kleines oder grösseres Tief, das es zu überwinden gilt. Ist es geschafft, kann man die unbeschreibliche Schönheit der Bergwelt um Grindelwald/Wengen und diese grossartige Natur noch viel intensiver geniessen.

Auf dem Weg von Verpflegungsposten zu Verpflegungsposten erlebt der Trailläufer am Eiger Ultra Trail eine perfekte Organisation über das ganze Wochenende hinweg. Man ist unendlich dankbar für die aufmunternden Worte von Zuschauern, Helfenden und Betreuern. Und freut sich über einen Schlauch mit kalten Wasser als ob es Champagner wäre. Die vielen einheimischen Helfer treten beispiellos freundlich, hilfsbereit, herzlich, begeistert und motivierend auf. Und auch die Teilnehmer motivierten sich gegenseitig, was zur grossartigen Stimmung am Lauf beiträgt.

Stunden später ist dann endlich der Zielbogen in Sicht. Die letzten vierhundert Meter durch die Grindelwalder Dorfstrasse, wo Zuschauer, Einheimische, Touristen und Sportler jeden ankommenden Trailrunner frenetisch feiern, erzeugen Gänsehaut. Ein Blick auf die Uhr: Unter 16 Stunden! Ein wenig stolz macht sich breit, wenn einem der «Plämpu» aus Granit am Hals baumelt. Und schon bald sind die Schmerzen verschwunden, weichen stattdessen den unzähligen und unvergesslichen Bildern, mit denen sich das Abenteuer Eiger Ultra Trail unwiderruflich in der Seele einbrennt.