10 gute Gründe für einen Start am Zumikerlauf

Hier gehts ums Laufen!

Besser als Ferien und ein dankbarer «innerer Finanzminister». FIT for LIFE Laufbloggerin Franziska Greuter hat für uns den Zumikerlauf unter die Füsse genommen.

Copyright aller Bilder: PHOTOPRESS/Moritz Hager

Wettkämpfe über kürzere Distanzen werden in der Marathonvorbereitung immer wieder empfohlen. Stichwort: Tempohärte und Wettkampfroutine. Der Zumikerlauf, welcher zur Züricher Laufserie ZKB Zürilaufcup gehört, mit seinen leicth coupierten 11,2 km ist deshalb ideal für Marathonläufer in der Vorbereitung auf einen Saisonhöhepunkt. Zehn Gründe, wieso sich die Reise nach Zumikon nicht nur, aber gerade auch für Marathonläufer lohnt:

1. Keine Qual der Wahl
Die vielen Zusatzoptionen (Finisher-Shirt für 30.- Franken, Medaillengravur für 5.- Franken, Pasta-Party für 8.- Franken) fehlen beim Zumikerlauf und ersparen die Diskussionen mit dem inneren Finanzminister. Für 30.- Franken gibts die Startnummer, ein Finisher-Geschenk und ein öV-Ticket. Nicht mehr und nicht weniger. Hier geht’s ums Laufen.

2. Entspannte Anreise
Die Frage, welche Haltestelle am nahesten beim Start liegt und welche Buslinien wohl umgeleitet werden, entfällt. Viele Wege führen nach Rom, doch nur eine Forchbahn nach Zumikon – dies dafür gleich vier Mal pro Stunde.

3. Wie Ferien
Dorfplatz mit Kirche, grüne Wiesen und Vogelgezwitscher: Trotz der kurzen Anreise bietet Zumikon alles, um in eine andere, entspannte und ländliche Gegend zu tauchen und sich danach wunderbar erholt zu fühlen.

4. Gebt den Kindern das Kommando
Wer bereits um 13 h an der Strecke steht, darf miterleben, wie über hundert Kinder um die Wette laufen und Freude an der Bewegung (er)leben.

5. Kein Zwang zur Schnäppchenjagd
Wer die Schuhe vergessen hat, findet mit etwas Glück beim einzigen Aussteller auf dem Gelände ein passendes Paar. Ansonsten fehlen aber die Versuchungen und Spiesrutenläufe der grossen Marathonmessen – und der innere Finanzminister kann einmal mehr aufatmen.

6. Wieso nicht mal eine halbe Sache?
Nur zehn Minuten vor dem Hauptlauf fällt der Startschuss für den Schnupperlauf über die halbe Distanz. 5,7 km sind auch für die Kollegin machbar, die gerade erst mit dem Laufen begonnen hat und dem gemeinsamen Wettkampf-Erlebnis steht nichts mehr im Wege.

7. Die Grossen laufen, die Kleinen hüpfen
Neben dem Kinderlauf bietet der Lauf weitere Attraktionen für die kleinen Gäste, wie beispielsweise eine Hüpfburg.

8. Wer kürzer läuft, kann länger schlafen
Der Start am Nachmittag erlaubt, auch nach einer anstrengenden Arbeitswoche einigermassen ausgeschlafen auf die Strecke zu gehen oder vor dem Laufvergnügen noch die übliche Samstagshausarbeit zu erledigen.

9. Ein flexibles OK
Aufgrund der hohen Temperaturen bei der Austragung 2015 (30 Grad Celsius!) entschieden die Veranstalter kurzfristig, einen weiteren Verpflegungsposten zu errichten – die Dankbarkeit der Läufer war ihnen gewiss.

10. Kein Bestzeiten-Druck
Aufgrund der Distanz und des Profils lassen sich die Zeiten kaum mit jenen anderer Läufe vergleichen – womit der Druck entfällt, eine Bestzeit zu laufen.

Fazit: Die Temperaturen von 30 Grad Celsius liessen im Vorfeld der Austragung 2015 zwar leichte Zweifel an der Sinnhaftigkeit eines Startes aufkommen und boten eine zusätzliche Herausforderung. Doch die Zufriedenheit im Ziel war umso grösser, und der Lauf auf jeden Fall empfehlenswert!