Hungerast – was tun?

Wenn die Glykogen-Speicher leer sind

Kennen Sie dieses Gefühl? Plötzlich geht beim Laufsport in Training oder Wettkampf nichts mehr. Sie fühlen sich vom einen Moment auf den anderen antriebslos und schwach.

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Ein Hungerast tritt dann ein, wenn der Blutzuckerspiegel stark abfällt, weil der Körper seine Glykogen-Speicher (Kohlenhydrate) aufgebraucht hat. Passiert dies im Büro, ist es halb so wild. Ist man während dem Sporttreiben davon betroffen, macht sich dies mit einem rasanten Leistungseinbruch, Kraftlosigkeit, Motivationsmangel, aber auch Schwindel und Unwohlsein bemerkbar. Um einen Hungerast zu vermeiden, sollten die Kohlenhydrat-Speicher vor der sportlichen Leistung gut gefüllt sein (Carboloading). Zudem müssen während langen Belastungen regelmässig Kohlenhydrate (fest oder flüssig) zugeführt sowie die Intensität angepasst werden. Je höher die Intensität, desto schneller sind die Kohlenhydrat-Speicher leer.

Tritt trotz Vorkehrungen ein Hungerast ein, so helfen schnell verwertbare Kohlenhydrate wieder auf die Beine. Z. B. Gels, Traubenzucker oder selbst simpler Würfelzucker; Hauptsache süss! Im Notfall hilft auch die nächste Bäckerei mit Nussgipfel, Berliner oder Schoggistängeli. Der Vorteil von Sportgetränken und -gels ist, dass die darin enthaltenen Kohlenhydrate unterschiedlich zusammengesetzt sind und dadurch den Körper gestaffelt mit Energie (lang- und kurzkettige Kohlenhydrate) versorgen.

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