Hungerast – was tun?

So vermeidet man das Hungerloch

Wie schnell wirkt ein Sportgetränk – und wie schnell ein Gel? Werden beide gleich schnell aufgenommen oder gibt es Unterschiede?

Copyright aller Bilder: Swiss-Image

Ein Hungerast während einer sportlichen Betätigung lässt sich durch die richtige Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme zum richtigen Zeitpunkt vermeiden. Sportgetränke oder auch Gels mit mehrkettigen Zuckerarten, die unterschiedlich schnell ins Blut gelangen, sorgen während der sportlichen Belastung dafür, dass möglichst gar kein Hungerast auftritt. Für eine optimale Ernährung unter Belastung ist ein gewisses Mass an Erfahrung und «Trainiertheit» nötig. Wenn Sie der Hammermann trotzdem in die Knie zwingt, können sowohl Sportgetränke als auch Gels zu einem raschen Blutzuckeranstieg innerhalb weniger Minuten verhelfen, wenn sie über einen hohen Anteil an schnell verfügbaren Kohlenhydraten (hoher glykämischer Index), also Einfachzucker, verfügen. Beispiele von Einfachzucker sind Glukose und Fructose. Je mehr Nahrungsfasern und Proteine im Gel enthalten sind, desto langsamer ist der Blutzuckeranstieg.

Aufgepasst bei Sportgetränken: Bei der Nährwertkennzeichnung werden unter «Zucker» alle enthaltenen Mono-, Di- und Polysaccharide (Einfach-, Zweifach- und Mehrfachzucker) zusammengefasst. Mehrfachzucker werden im Darm langsamer abgebaut und führen so zu einem verlangsamten Blutzuckeranstieg. Tipp: Als «Nothelfer» bringt Sie ein Gel in Wasser aufgelöst beim Hungerast als ideales Sportgetränk rasch wieder auf die Beine.

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