Wozu dient die Borg-Skala?

Subjektives Belastungsempfinden als Trainingssteuerung

Die Borg-Skala ist ein einfaches Hilfsmittel zur selbstständigen Festlegung der Trainingsintensität.

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Zur Bewertung des subjektiven Belastungsempfindens wurde von dem schwedischen Physiologen Gunnar Borg die nach ihm benannte Borg-Skala entwickelt. Die empfundene Anstrengung während einer Belastung wird dabei subjektiv beschrieben und als Instrument der Trainingssteuerung benutzt.
Schulen Sie Ihr persönliches Empfinden, indem Sie während des Trainings in sich hineinhorchen. Bei welchem Herzschlag empfinden Sie welche Anstrengung? Bei welchem Puls läuft es sich locker, bei welchem Puls fährt es sich anstrengend? Nehmen Sie die körperliche Belastung bewusst wahr. Ordnen Sie Ihrem subjektiven Empfinden den entsprechenden Pulsbereich zu. Mit der Zeit können Sie mit den verschiedenen Trainingsintensitäten spielen, ab und zu bewusst ganz langsame und längere Trainingseinheiten durchführen, hin und wieder aber auch Fahrtspiele oder Intervalle einbauen, bei denen der Herzschlag ganz andere Dimensionen erreichen kann.
Die Borg-Skala bietet mit ihrer Einteilung von 6 bis 20 eine feine Abstufung zwischen den Belastungsstufen «sehr, sehr locker» und «sehr, sehr hart».

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