Wiedereinstieg ins Triathlon-Training nach der Herbstpause

Jetzt steht Grundlagentraining an

Langdistanz-Triathleten gestalten den Wiedereinstieg nach der Ruhepause am besten mit Grundlagentraining – und nicht mit intensiven Einheiten.

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Das Grundlagentraining heisst genau darum Grundlagentraining, weil man damit bezweckt, eine neue Saison von Grund auf neu anzugehen. Es stellt sich aber dabei die Frage, was denn genau unter Grundlagentraining zu verstehen ist. Denn früher lautete die Devise simpel, mit tiefer Intensität locker möglichst viele Kilometer sowohl zu Fuss oder auf dem Rad abzuspulen. Diese Methode ist aber ein bisschen zu einfach, denn viele Sportler beginnen Ende Saison ja nicht bei null, sondern sind schon viele Jahre in ihrem Sport unterwegs und besitzen daher bereits eine gute Basis, auf der aufgebaut werden kann. Lockere Grundlagenausdauereinheiten sollten beim Neustart des Trainings zwar in der Überzahl sein und rund 70–80% des Trainingsumfangs ausmachen, in den anderen 20–30% kann aber ruhig auch intensiv trainiert werden. Der Dezember ist nach einer Pause ideal, um wieder locker mit dem Laufen zu beginnen, dazu im Kraftraum ganzheitlich die Muskeln aufzutrainieren und mit einem Athletiktraining an den Schwachstellen zu arbeiten. Nach einigen Wochen kann man im Krafttraining bereits voll auslasten und im Laufen mit Schnelligkeitseinheiten beginnen (z. B. in ein Training eingebaut 10 x 50 m schnell in Kombination mit 3–4 Minuten locker). Ab Januar bis März empfiehlt es sich dann – je nach Sportart, geplanten Wettkämpfen, Alter und Beginn der Wettkampfsaison – mit einer Periodisierung gezielt an verschiedenen Themen zu arbeiten und individuell die Wettkampfsaison vorzubereiten. Die Basis einer geschickten Periodisierung beginnt mit einer gründlichen Analyse der letzten Jahre und mit dem Setzen von neuen Zielen für die Zukunft. Bei Bedarf fragen Sie dazu einen erfahrenen Coach um Rat.

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