UNO-Weltwasserwoche Engadin 2016

Eine ganze Woche im Zeichen des Wassers

In Scuol dreht sich vom 16.-22. März 2016 alles um das kostbarste Gut unseres Planeten: das Wasser.

Copyright: Dominik Täuber
Copyright: Dominik Täuber

Die Nachfolge der UNO-Weltwasserwochen heisst «Aua Forta – Wassertage Engadin Scuol». Das Motto im Jahr 2016 führt zu Betroffenen und aktuellen Wasserfragen in der Ferienregion Engadin Scuol. Es geht immer um grosse Herausforderungen und Fragen: Rund um den von der UNO proklamierten «internationalen Tag des Wassers» am 22. März 2016 widmet die Ferienregion Engadin Scuol dem kostbaren Gut eine ganze Veranstaltungsreihe. Seit mittlerweile fünf Jahren bildet der 22. März einen Höhepunkt im Kalender der Touristiker, Gäste und Gastgeber im Unterengadin. Unabhängig davon, ob das Thema nur lokale Relevanz hat oder von globaler Bedeutung ist: Die «Aua Forta – Wassertage Engadin Scuol» zelebrieren den Wasserreichtum der Region und bieten eine Plattform für lokale und globale Wasserfragen. Neu unter der Trägerschaft der «Fundaziun pro aua minerala», organisiert die Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG jährlich eine Veranstaltungsreihe, um Gäste, Lokalbevölkerung und die regionale Elite zu sensibilisieren und auf den Fortschritt in zahlreichen (Mineral-)Wasserprojekten der Ferienregion hinzuweisen.

«Wasser, was mich betrifft...»
«Wasserfragen betreffen uns alle.» Dieser zentralen Aussage widmet sich die Neuauflage der Veranstaltungsreihe um den UNO-Weltwassertag. Vom 16. bis 22. März 2016 wird das Wasser anlässlich der «Aua Forta – Wassertage Engadin Scuol» aus Sicht verschiedener betroffener Institutionen thematisiert. Unter dem Motto «Wasser, was mich betrifft…» gibt es Exkursionen, Podiumsgespräche und Fachvorträge zu regional hochaktuellen Themen. Von den Unwetterschäden des letzten Sommers über den schneearmen Winterstart bis hin zu langfristigen Strategien im Wellness-Tourismus. Von der Meteorologie über Kunst, Historie und Denkmalschutz bis hin zu Trinkwasserknappheit in den Alpen werden globale Themen auf eine lokale Ebene heruntergebrochen und für Gäste und Einheimische greifbar gemacht.

Konsequenz und Vielfalt in der Programmgestaltung
Insgesamt sieben Exkursionen, Fachvorträge bzw. –gespräche und Filmvorführungen behandeln lokal bedeutende Wasserfragen. Die Organisatoren widmen jeden Tag einem anderen Thema und setzen dabei konsequent auf das gleiche Prinzip: Jeder Anlass hat seinen eigenen Unterengadiner Paten, der explizit betroffen ist, einen entsprechenden Fachspezialisten sowie einen eigenen Moderator. Dies sorgt bei aller Kontinuität für eine grosse Vielfalt und Breite. Und es involviert alle betroffenen Parteien: Die Stiftungen Pro aua minerala und Pro Büvetta Tarasp, das Engadin Bad Scuol, die Gemeinde Scuol, die Bergbahnen Motta Naluns, das Zentrum für Gegenwartskunst NAIRS und die regionale Tourismusorganisation.

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