Triathlon-Trainingslager im Januar

Fokus liegt auf dem Radtraining

Woran soll man im Trainingslager Anfang Jahr arbeiten, wenn der Wettkampf-Höhepunkt im August stattfindet?

Copyright: iStockphoto.com

In den klassischen Trainingslagern in südlichen Gefilden von Januar bis April geht es in erster Linie darum, die Grundlagen für die kommende Saison zu legen. Schwimmen, Laufen und Athletik kann auch im Winter sehr gut zu Hause trainiert werden. Was in der kalten Jahreszeit aber oft fehlt, sind die Kilometer auf dem Rad, die gerade für Langdistanz-Athleten eine sehr wichtige Grundlage bilden. Nutzen Sie daher den geografischen Vorteil, um den Fokus in einem Triathlon-Camp auf die Radtrainings zu legen. Dass heisst aber natürlich nicht – wie das leider immer wieder praktiziert wird – einfach Kilometer zu «fressen», sondern es bedeutet, ein zwar umfangreiches, aber auch differenziertes Radtraining zu absolvieren. Um gezielt an einer soliden Radbasis zu arbeiten, gehören kurze All-Out-Sessions mit maximaler Belastung von 2 bis 4 Minuten, Kraftausdauer-Einheiten am Berg sowie lange und lockere Ausfahrten dazu. Da Radfahren für den Bewegungsapparat eine grundsätzlich schonende Sportart darstellt, kann im Frühjahr ohne Probleme die Trainingsdauer von winterlichen 3–6 Stunden pro Woche auf bis zu 20 h in einem Trainingslager gesteigert werden, wenn die Belastung entsprechend gewählt wird. Arbeiten Sie im Trainingslager an Ihren Stärken auf dem Rad. Und ist Radfahren nicht Ihre Stärke, bietet das Trainingscamp die Chance, dies zu ändern!

News teilen