Trainingstipps Grand-Prix von Bern

So wird der GP Bern zum Triumph!

Stehen Sie an der Startlinie zum GP Bern? Dann ist es höchste Zeit, im Training folgende 7 Tipps zu beachten.

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  1. Verlassen Sie Ihre flache Standardrunde und sammeln Sie in den nächsten Wochen ruhig ein paar Höhenmeter. Je häufiger Sie im coupierten Gelände unterwegs sind, desto leichter wird es gelingen, die topographischen Besonderheiten des Grand-Prix von Bern zu meistern.
  1. Absolvieren Sie den grössten Teil Ihrer Vorbereitung regelmässig auf Asphalt. Vor allem dann, wenn Sie intensiv, das heisst: im Wettkampftempo laufen. Denn am GP Bern werden über 90% der 10 Meilen auf Strassenbelag und Pflastersteinen gelaufen.
  1. Nach einem kurzen, aber effektiven Warmup suchen Sie sich eine etwas längere Abwärtspassage für den Beginn Ihrer Laufrunde aus, während Sie das Ende des Trainings mit einer saftigen Steigung versehen. Stellen Sie Ihren Körper und den Geist auf diese geografisch bedingten Eigenheiten des GP Bern ein. Sie werden sehen: am Ende des Rennens «freuen» sie sich regelrecht auf den Aargauerstalden – und können dort nochmals mächtig überholen!
  1. Kick zum Abschluss: Bauen Sie am Ende Ihres Lauftrainings, vor dem Cooldown, eine Handvoll Steigerungsläufe über 80-100 Meter ein. Sie erwerben sich dadurch die Fähigkeit, schneller zu laufen und legen an Spritzigkeit zu.
  1. Je stabiler der Rumpf, desto ökonomischer der Laufstil. Wer regelmässig 10-15 Minuten Kraftgymnastik (wie zum Beispiel: Unterarmstütz; Seitstütz; Liegestützen; Klappmesser; etc.) in den Trainingsplan aufnimmt, profitiert bereits nach wenigen Wochen spürbar. Noch grösser ist der Effekt, wenn Sie auch Ihre Füsse öfters mit Fussgymnastik (Zehenspitzengang; Fersengang; Tandemgang auf Handtuchrolle; Gegenstände vom Boden aufheben mit den Zehen; etc.) stärken.
  1. Wer seine Arme zielgerichtet einsetzt, hat seinen eigenen Taktgeber immer bei sich. Bewegen Sie nämlich Ihre Arme mit niedriger Frequenz, führen Sie automatisch einen langsamen Schritt durch. Schaffen Sie es, mit hoher Frequenz Ihre Arme zu schwingen, wird auch Ihr Schritt schneller. Achten Sie im Training darauf und legen Sie Ihr Augenmerk bewusst auf einen engen Ellbogenwinkel.
  1. Das beste Training nützt nichts, wenn einem das Material am Ende einen Strich durch die Rechnung macht. Entscheiden Sie sich daher frühzeitig, mit welchen (gut eingelaufenen) Laufschuhen Sie am Start stehen wollen. Bedenken Sie auch, dass es Anfang Mai durchaus Dauerregen geben kann, was natürlich die Schuhwahl am Tag X beeinflusst.
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