Sitzpositionsanalyse

Bikefitting lohnt sich

Bei einer guten Sitzpositionsanalyse geht es darum, den Sportler perfekt auf seine Trainings- und/oder Wettkampfanforderungen einzustellen.

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Ein Sportler, der in erster Linie sechsstündige Pässetouren bewältigt, sitzt ganz anders auf dem Rennrad als ein ambitionierter Kurzdistanz-Triathlet, der 40 km auf einem flachen Parcours abspult, oder ein Ironman, der 180 km in derselben Position ausharren muss. Grundsätzlich gilt: Je kürzer der zeitliche Einsatzbereich ist, desto extremer darf eine Sitzposition sein, bzw. desto entscheidender ist es, auf eine möglichst gute Aerodynamik zu achten. Mit einer optimierten Aerodynamik kann bei gleichem Kraftaufwand einiges schneller gefahren werden. Allerdings gilt es zu berücksichtigen, dass bei extrem aerodynamischen Positionen die Kraftübertragung auf die Pedale ungünstiger wird. Profisportler und sehr ambitionierte Athleten müssen deshalb regelmässig an der Beweglichkeit und der Athletik arbeiten, damit sie aerodynamisch optimierte Positionen überhaupt fahren können. Bei Ironman-Sportlern spielt aufgrund der zeitlich langen Belastung der Komfort eine wesentliche Rolle und erst an zweiter Stelle wird versucht, das Ganze auch noch aerodynamisch zu optimieren. Und genau darin besteht die Kunst des Bikefitters: Er muss den individuell optimalen Kompromiss in Bezug auf die Anforderungen herausfinden. Ein Bikefitting lohnt sich daher durchaus auch für weniger ambitionierte Sportler. Auch Tourenfahrer können durch eine präzise Analyse im Bereich Sitzbequemlichkeit, Schulter- und Handposition einiges an Komfort herausholen, der sich auszahlt.

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