Schlussspurt im Lauftraining?

Der perfekte Abschluss zählt

Trainingsphilosophien gibt es wie Sand am Meer. Der Schlussspurt ist oft eher ein Ritual als eine durchdachte Trainingsmethode.

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Am Ende einer Laufrunde beenden viele ihren Trainingslauf mit einem knackigen Sprint. Bringt das etwas oder sollte man viel eher locker auslaufen?

Trainingsphilosophien gibt es wie Sand am Meer. Der Schlussspurt ist oft eher ein Ritual als eine durchdachte Trainingsmethode. Als Hobbyläufer ab und zu die letzten 100 m seines Trainings zu sprinten, ist zwar nicht falsch, sollte aber nicht die Regel sein. Cleverer ist es, ein normales Training mit zwei Steigerungsläufen über 100 bis 200 Meter abzuschliessen. Im Vergleich zum Sprint, woman alles gibt, ist ein Steigerungslauf eine wohlkontrollierte Temposteigerung, ohne ans Maximum zu gehen. So läuft man zwar schnell, aber dennoch kontrolliert. Steigerungsläufe fördern die Lauftechnik und helfen, die Monotonie und das Muster des Dauerlaufschritts zu durchbrechen. Nach intensiven Trainings ist aufgrund der Müdigkeit auf abschliessende Sprints oder Steigerungsläufe komplett zu verzichten. Einen Platz kann der Steigerungslauf aber auch da haben: als Vorbereitung nach dem Warmup auf den intensiven Teil.

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