Neopren richtig überwintern

Fünf wertvolle Pflegetipps

Was gilt es zu beachten, wenn man seinen Neoprenanzug für einige Monate in den Winterschlaf schickt?

Copyright: Andreas Gonseth / FIT for LIFE

Das hängt natürlich davon ab, wie es aktuell um den Zustand des Neoprens steht. Ist er noch geschmeidig und ohne Löcher? War sein letzter Einsatz im Hallenbad im Chlorwasser? Klebt an den Rändern allenfalls noch Vaseline? Die wichtigsten fünf Pflegeschritte:
1. Neopren noch einmal richtig in der Badewanne im lauwarmen, klaren Wasser einlegen und danach gründlich ausspülen.
2. Die Innenseite des Neoprens zum Trocknen nach aussen kehren und an einem dunklen, trockenen und gut belüfteten Ort mit einem breiten Kleiderbügel aufhängen.
3. Anzug nach vollständiger Trocknung wieder umkehren, sodass die richtige Seite aussen liegt.
4. Reissverschluss ganz hochziehen.
5. Haut auf kleinere Risse überprüfen. Wenn Schäden vorhanden sind, können diese mit einem speziellen Neoprenkleber geflickt werden (gibts im Fachhandel). Grössere Schäden am besten dem Spezialisten übergeben.

Generell gilt: Sonne, UV-Strahlung, Chlorwasser und Schweiss setzen dem Neopren zu, vor allem dann, wenn er nicht regelmässig gereinigt und gepflegt wird. Die meisten Schäden passieren im Wettkampf beim An- und Abziehen (meist durch Finger- oder Fussnägel; eine Plastiktüte oder Abwaschhandschuhe können Abhilfe schaffen). Ebenfalls wichtig: Bei der Verwendung von Gleitmitteln an Hals, Arm- und Fussabschlüssen als Vorbeugung gegen Scheuerstellen unbedingt ein neoprenfreundliches Gleitmittel (z. B. Bodyglide-Stick) verwenden anstatt Vaseline oder andere erdölhaltige Produkte, die den Neopren angreifen.

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