Marathon beim Ironman

Radstrecke defensiv angehen

Nicht schon wieder! Auch beim 3. Ironman-Versuch gelingt es nicht, den Marathon durchzulaufen. Woran kann das liegen?

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Wenn es nicht an der Ernährung liegt und daher nicht Magenprobleme der Grund für den Leistungseinbruch sind, dann liegt die Ursache meist schlicht und einfach darin, dass Sie auf dem Rad zu viele Körner verbraucht und «überzockt» haben, was in der Praxis gerade weniger routinierten Sportlern sehr oft passiert. Vor allem dann, wenn Sie ein guter Radfahrer sind und dadurch die Radstrecke so fahren, als wäre der Wettkampf danach zu Ende. Achten Sie daher auf Ihr «Pacing» und fahren Sie vor allem die erste Hälfte der Radstrecke eher defensiv und rund 10–20 % weniger streng, als Sie es könnten. Dadurch erhöht sich die Chance, den nachfolgenden Marathon besser umsetzen zu können. Sind Sie ein guter Läufer, aber können nach der Hälfte im Marathon ihren Speed nicht mehr halten, dann müssen Sie mehr Zeit für das Radtraining einplanen. Auch ein gezieltes Krafttraining kann helfen, die nötige Substanz aufzubauen, die für die Langdistanz unentbehrlich ist.

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