Laufsport: Besser werden mit Wassertraining

Schwereloses Laufen im Zeitlupentempo

Ist Deep Water Running mehr als nur Kreislauftraining?

Copyright: Andreas Gonseth

Die Laufbewegung im Wasser fördert das Herz-Kreislauf-System, die Beweglichkeit, Kraft, Schnelligkeit sowie die Koordination. Deep Water Running deckt also fünf Bereiche der sportlichen Leistungsfähigkeit ab, weshalb das «Wassertreten» eine gute Sache für Laufsportler ist. Grundsätzlich gilt: Je spezifischer wir das Alternativtraining zu unserer Hauptsportart durchführen, desto mehr können wir davon ausgehen, dass wir uns auch in unserer Sportart verbessern. Und was wäre spezifischer für einen Läufer, als im Wasser zu joggen? Im Wasser können wir mithilfe einer Auftriebsweste exakt den laufspezifischen, technischen Bewegungsablauf nachahmen. Und dies sogar noch präziser, da wir die Bewegungen im Wasser im Zeitlupentempo durchführen und uns so auf jede einzelne Phase speziell konzentrieren können. Doch egal, ob laufspezifische Rumpfstabilisation, Beinkräftigung oder eben Deep Water Running: Am Ende kommt es immer auch darauf an, wie gut unser Umsetzungsvermögen in unsere Hauptsportart ist. Die Erfahrungen zeigen aber, dass im Spitzensport durch Deep Water Running durchaus Fortschritte erzielt werden und es daher nicht nur in Verletzungsphasen praktiziert wird. Ob die positive Wirkung auf die Laufleistung schlussendlich daher rührt, dass man spezifische technische Elemente trainieren konnte oder sich der passive Bewegungsapparat im Wasser genug schonen konnte, um harte Trainingsphasen gut überstehen zu können, ist nicht abschliessend zu beantworten.

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