Artikel - FIT for LIFE Magazin

Laufschuhe kaufen mit Hightech-Beratung

Sinn oder Unsinn?

In spezialisierten Schuhgeschäften wird die Laufschuhberatung mit technischen Instrumenten durchgeführt. Ist das nötig, um den perfekten Laufschuh zu finden?

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Das Beurteilen der Füsse auf einem Fussspiegel ist sinnvoll. Der zentrale Punkt dabei ist, dass der Kunde seine Füsse dem Berater zeigt. Ob dies auf einem Fussspiegel geschieht oder mit Abdruck auf einem Plattenboden, spielt keine Rolle. Der versierte Verkäufer kann sich aufgrund der Fussstellung (Normal-, Knick-, Senk-, Hohlfuss usw.) und der Fussform (breit, schmal, flach, hoch) einen ersten und wichtigen Eindruck machen, welcher Schuhtyp an Ihren Fuss passt. Ob zusätzliche Tools wie Videoanalyse, Fuss-Scan usw. wirklich noch einen Mehrwert bringen, muss man selber beurteilen. Solche Analysen können dem sehr erfahrenen Verkäufer zwar zusätzliche Informationen liefern, meist geht es aber darum, dem Kunden Kompetenz aufzuzeigen – und dies manchmal auch da, wo gar keine vorhanden ist. Viel entscheidender beim Schuhkauf ist, dass man seine alten Schuhe als Referenz mitbringt und bei den neuen Modellen so lange probiert und Test läuft, bis eins gefunden ist, das zu den eigenen Bedürfnissen passt und vor allem auch Komfort bietet. Die Technologien in einem Laufschuh können noch so ausgeklügelt sein, sind die Schuhe nicht bequem, werden Sie daran keine Freude haben. Und zwar auch dann nicht, wenn ein Analysegerät vorgaukelt, man hätte diese neuartige Technologie dringend nötig.

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