Laufschuhe für Triathleten

Ultraleicht oder eher robust?

Worauf müssen Hobbytriathleten bei der Wahl ihrer Laufschuhe achten?

Copyright: iStockphoto.com

Obwohl sich die Schuhwahl im Triathlon eigentlich nicht von der Schuhwahl im Laufsport unterscheidet, bildet sie bei Multisportlern eine besondere Thematik, weil Triathleten nicht nur beim Rennrad, sondern auch bei ihren Laufschuhen auf jedes Gramm achten und daher ultraleichte Schuhe bevorzugen. Bei superleichten Wettkampfschuhen wird beim Material an allen Ecken und Enden abgespeckt, sie sind nicht gestützt und weisen eine flache Sohle sowie eine geringe Sprengung auf (Sprengung eines Schuhs = Niveau-Unterschied im Schuh zwischen Zehen und Ferse). Dies sorgt für einen dynamischen Laufstil mit Landung tendenziell eher auf dem Mittel- bis Vorfuss. Spezifische Triathlon-Modelle sind teils auch mit Schnellschnürungssystemen ohne Schuhbändel ausgestattet. Grundsätzlich lohnt es sich aber, in der Wechselzone für einen guten Sitz des Schuhs zehn Sekunden ins Binden von Schuhbändeln zu investieren. Leichtgewichtsschuhe fordern ihren Trägern zudem eine gute muskuläre Voraussetzung ab, weshalb es Sinn macht, sich im Fachgeschäft kompetent beraten zu lassen. Vor allem über kürzere Distanzen sind die meisten Läufer mit einem neutralen Schuh mit geringer Sprengung gut bedient. Je nach Streckenlänge (Ironman) und Konstitution des Trägers sind aber robustere Modelle zu empfehlen, da eine ermüdete Fussmuskulatur den Fuss nur noch ungenügend oder gar nicht mehr zu stabilisieren vermag. Am besten hat man daher verschiedene Modelle im Einsatz. Die leichten Finken für schnelle und kurze Trainings, die robusteren für Longjogs und auf unbefestigten Wegen.

News teilen