Krafttraining für Halbmarathon

Rumpftraining wichtiger als Beinkraft

Sie planen im Frühling den ersten Halbmarathon und fragen sich, ob Sie Ihr Ziel leichter erreichen, wenn Sie im Winter im Kraftraum die Beinkraft trainieren?

Copyright: iStockphoto.com

Die Halbmarathondistanz schafft man in erster Linie durch genügend häufiges Laufen und nicht durch Krafttraining. Die langen Läufe sind somit die wichtigste Grundlage, um ohne Probleme ins Ziel zu kommen. Hat man das Gefühl, es fehle an der Dynamik im Laufschritt oder will man neue Bestzeiten erreichen, so ist ein laufspezifisches Krafttraining für die Beine zusätzlich zum Lauftraining durchaus zu empfehlen. Dazu eignen sich draussen vor allem kurze Trainings am Hügel/Berg sowie Laufsprünge und Lauf-ABC. Für alle Läufer immer zu empfehlen ist – egal, ob man auf 5 km oder einen Marathon trainiert – ein regelmässiges Rumpfkrafttraining. Dieses Training, das man idealerweise dreimal pro Woche durchzieht, macht einen zwar nicht direkt schneller, doch eine gut trainierte Rumpfmuskulatur schützt vor Überbelastungsbeschwerden. Beim klassischen Rumpfkrafttraining arbeitet man vorwiegend mit dem eigenen Körpergewicht. Der Gang ins Fitnesscenter ist somit nicht zwingend nötig, zumindest beim Ziel Halbmarathon nicht. Ebenfalls eine spannende Trainingsvariante für Läufer ist übrigens der gute alte Vitaparcours. Mit einer ganzen Runde kombiniert man Lauf-, Kraft- und Sprungtraining in einem Durchgang.

News teilen