Fettmasse versus Muskelmasse

Weniger Kilos = bessere Laufzeiten?

Schnelle Läufer, vor allem auf langen Distanzen, sind automatisch schlanke Läufer. Kann man beziffern, wie viel Prozent Leistungssteigerung der Verlust eines Kilos Körpergewicht ausmacht?

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Ganz genau ist das natürlich nicht zu sagen, aber man geht davon aus, dass über die Marathondistanz jedes Kilo zu viel auf den Rippen rund zwei Minuten auf die Endzeit kostet. Oder anders formuliert: Wer mit Übergewicht kämpft, der verschafft sich mit jedem Kilo Fettmasse, das er in der Marathonvorbereitung verliert, eine um rund zwei Minuten bessere Endzeit. Wichtig dabei ist aber, dass bei der Gewichtsreduktion auch wirklich Fettmasse und nicht Muskelmasse verloren geht, eine Gewichtsabnahme also nicht mit einer Radikaldiät innert kurzer Zeit, sondern mit einer Verhaltensveränderung langfristig realisiert werden konnte. Für bereits gut austrainierte und leichtgewichtige Athletinnen und Athleten ist zudem die richtige Balance entscheidend, denn irgendwo liegt gewichtsmässig natürlich eine Grenze, die nicht unterschritten werden darf, ohne damit zu viel Substanz zu verlieren. In solchen Fällen kann eine zusätzliche Gewichtsabnahme mehr Schaden zufügen als Zeitgewinn bringen.

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