Einlagen in Radschuhen

Gesundheit versus Leistungsoptimierung

Einlagen in Radschuhen bilden keine spezifische Radsportthematik, sondern sind Teil einer Grundsatzdiskussion, wann und wie Einlagen für Sportler Sinn machen.

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Sicher ist: Die Fusssohle nimmt nicht nur im Laufsport, sondern auch beim Radfahren eine zentrale Rolle ein. Die Kraft, die ein Fahrer mithilfe seiner Beine und überhaupt dem ganzen Körper erzeugen kann, wird mit dem Schuh oder eben der Fusssohle auf die Pedale übertragen und entsprechend wichtig ist, dass diese Verbindung funktioniert. Zweck einer Einlage ist es unter anderem, den Kraftverlust zu minimieren. Gleichzeitig wird mit einer Einlage (wenn nötig) der Fuss im Schuh so ausgerichtet, dass die Beinachsen optimal zum Fuss respektive Pedal verlaufen und ein ökonomischer Bewegungsablauf gewährleistet wird. Bevor eine allfällige Optimierung mittels Einlage angegangen wird, sollten Faktoren wie Sitzposition, Sattelhöhe, Oberkörperneigung und Positionierung der Schuhplatten bereits richtig eingestellt sein. Schuheinlagen können auch bei «brennenden» oder einschlafenden Füssen eine Verbesserung bringen. Und natürlich sind sie bei orthopädischen Fussproblemen angezeigt. Im Leistungssport erfolgt eine Einlagenversorgung nicht zwingend aus gesundheitlichen Gründen, sondern zwecks Leistungsoptimierung. Zu beachten ist, dass aufgrund des unterschiedlichen Bewegungsmusters Laufschuheinlagen nicht gleich ausgestaltet sind wie Radschuheinlagen.

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