Die passenden Kleider beim Laufsport

Auch Kleider müssen arbeiten

Mit funktioneller Bekleidung nach dem Zwiebelprinzip ist man beim Laufen gegen jedes Wetter gerüstet.

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Laufen ist eine sehr bewegungsintensive Sportart, bei der viel Wärme und Schweiss produziert wird. Zwei Liter pro Stunde sind keine Seltenheit. Einerseits ist schwitzen sehr sinnvoll und nötig, anderseits ist es schwierig, den Schweiss von der Haut wegzutransportieren. Gelingt uns das nicht, oder wird der Schweiss vollständig von den darüberliegenden Kleidern aufgesogen, kühlt uns diese nasse, klebende Hülle aus. Der sinnvolle Kühleffekt wird dann zum gefährlichen Kühlschrank. Der Atmungsaktivität der Bekleidung sollte deshalb grosse Beachtung geschenkt werden.

Im Laufsport ist die gute alte Baumwolle längst durch funktionelle Bekleidung verdrängt worden. Funktionelle Kleider bestehen aus Kunstfasern, welche die Feuchtigkeit nicht aufsaugen, sondern weiterleiten, sodass sie verdunsten kann. Die Haut bleibt dadurch zwar nicht 100 % trocken, aber die Körpertemperatur bleibt konstant. Je nach Aussentemperatur und Niederschlag sind mehrere übereinanderliegende Kleiderschichten notwendig - ganz nach dem bewährten Zwiebelprinzip. Grundsätzlich sollte man sich im Laufsport eher «knapp» bekleiden, damit man nicht bereits zu Beginn des Trainings heiss hat. Mit der Bewegung kommt die Wärme automatisch. Wichtig ist, dass die Kette der Funktionskleider nicht unterbrochen wird (auch funktionelle Unterwäsche macht Sinn). Besonderes Augenmerk sollte (vor allem in kühlen Jahreszeiten) dem Kopf und den Händen gewidmet werden. 

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