Artikel - FIT for LIFE Magazin

Corona-Krise im Schweizer Spitzensport

Nur geringe finanzielle Einbussen

Die Schweizer Spitzensportler(innen) sind bislang ordentlich durch die Corona-Krise gekommen – wie eine Studie der Uni Bern belegt.

Spitzensportlerin Martina Strähl - aufgenommen, als die Welt noch nichts von Covid-19 wusste. (Copyright: Swiss-Image)

Eine anonym durchgeführte Online- Umfrage bei 1411 Betroffenen ergab, dass die finanzielle Situation bei knapp der Hälfte der Athleten im Zeitraum vom 13. März bis 20. Juli 2020 unverändert geblieben ist. Etwa ein Viertel musste eine leichte Verschlechterung in Kauf nehmen, weniger als 5% eine deutliche. Dies hauptsächlich wegen fehlender Wettkampfprämien in der Zeit des Lockdowns. Laut Projektleiter Achim Conzelmann sind die insgesamt positiven Ergebnisse aber mit Vorsicht zu geniessen: «Die negativen Auswirkungen dürften erst in den kommenden Monaten sichtbar werden.» Wenn zum Jahresende Sponsoren aussteigen oder weitere wichtige Wettkämpfe abgesagt werden. Conzelmann befürchtet, «dass erfolgversprechende Leistungssportkarrieren ein vorzeitiges Ende finden könnten».

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