Artikel - FIT for LIFE Magazin

Brustschwimmen beim ersten Ironman?

Wenn schon Ironman, dann richtig!

Lohnt es sich überhaupt, Zeit ins Kraultraining zu stecken, wenn man mit Brust einen Kilometer in rund 30 min schwimmt?

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Natürlich gibt es immer wieder «Abenteurer», die sich im Bruststil über den 3,8-km-Schwimmsplit eines Ironman mühen und ihre Trainingszeit lieber ins Radfahren und Laufen stecken. Wir meinen: Wenn Sie wirklich ein Ironman werden wollen, dann lernen Sie kraulen! Brustschwimmen im Neopren macht nicht wirklich Spass und ist auch unangenehm, da Beine und Gesäss durch den Auftrieb hoch im Wasser liegen und dadurch beim Brustschwimmen der Rücken durchgedrückt wird. Zudem müssen Sie sich zwangsläufig mit einer Verbesserung Ihrer Schwimmleistung auseinandersetzen, denn bei einer maximalen Abschnittszeit von zwei Stunden, wie es bei Ironman üblich ist, laufen Sie sonst Gefahr, aus dem Rennen genommen zu werden, wenn Wind oder Wellen die Schwimmzeit noch zusätzlich verlängern.

Fassen Sie also einen engagierten Vorsatz und lernen Sie Kraulschwimmen, mit regelmässigem Üben und der gütigen Mithilfe eines Neopren werden Sie relativ schnell in der Lage sein, die Strecke zumindest grösstenteils kraulend zurückzulegen. Tipp: Schwimmen ist eine sehr technische Sportart und es ist daher äusserst hilfreich, sich die Grundtechnik durch einen erfahrenen Coach oder in einem Gruppentraining beibringen zu lassen. 5–10 Einzelstunden reichen, bis man selbstständig seine Bahnen ziehen und an der Technik feilen kann.

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