Bike Adventure Tours feierte 25-Jahr-Jubiläum

Rauschender Galaabend

Zusammen mit 250 Gästen hat das Velo- und Bikereiseunternehmen Bike Adventure im Frühsommer 2016 ein Vierteljahrhundert Firmenbestand gefeiert.

25 Jahre Bike Adventure Tours.
Der Genfer Weltumradler Claude Marthaler, anlässlich des BAT-Jubiläums unterwegs mit einer Rikscha.

Das heutige Führungstrio von Bike Adventure Tours (BAT), bestehend aus beiden Mitbesitzern Chris und Andi Schnelli, sowie Geschäftsführer Adi Glättli haben sich mit ihrem Team einiges einfallen lassen, um die Gäste an ihrem Firmensitz in Affoltern a. A. zu unterhalten. Ein spektakulärer Postenlauf wurde angeboten, Rikscha-Fahren, Kegeln und ein rauschender Gala-Abend! Ebenfalls zugegen waren frühere Weggefährten und Reisepioniere sowie die aktuelle Führungsriege von Globetrotter, der viertgrösste Reiseveranstalter der Schweiz, unter dessen Flügel sich BAT 2009 begeben hat. Chris Schnelli erzählte Anekdoten aus den Gründerjahren, wie er 1991 zusammen mit Martin Keller aufgebrochen war, um mit dem Mountainbike von Affoltern in den Nepal nach Kathmandu zu radeln. Ein Jahr dauerte die Reise. Zurück kam das Duo nicht nur mit unververgesslichen Erinnerungen, sondern auch mit einer Geschäftsidee, die in den Folgejahren prosperierte. Sie wollten ihr Abenteuer auf zwei bis drei Wochen komprimiert auch anderen passionierten Reiseradlern zugänglich machen. Zuhause wurde mit allen Formalitäten der Grundstein für Bike Adventure Tours gelegt. Die ersten fünf Jahre waren hart, denn es galt alles zu reinvestieren, das verdient wurde – und manchmal sogar noch mehr. «Ich lebte damals in einem Wohnwagen. Martin jedoch wurde es zuviel. Er stieg aus. An seiner Stelle kam mein Bruder Andi ins Unternehmen», wühlte Chris Schnelli in den Annalen.

Im sicheren Verbund
Im späteren Verlauf erfuhr man auch, wie es zur Fusion mit Globetrotter gekommen ist. Deren Geschäftsführer André Lüthi erzählte, wie er, damals selber für Globotrek unterwegs, Schnelli das erste Mal getroffen hatte. Man habe sich auf Anhieb verstanden und begonnen, Reiseangebote untereinander auszutauschen. Chris Schnelli äusserte sich zufrieden, dass es 2009 zur Fusion kommen konnte. Seuchenwarnungen und die instabile weltpolitische Situation, die nach den Terroranschlägen von 9-11 zugenommen hätten, seien zu einem immer unkalkulierbareren Risiko für BAT geworden. Globetrotter schaffe bedingt durch ihre Grösse (250 Mio. Franken Umsatz im letzten Jahr) Sicherheit – auch für die Kundschaft. Inzwischen hat BAT 159 Reisen in 85 Länder im Programm, bietet 13 Festangestellten und 45 Reiseleitern Arbeit und Spass.

Klar, das dies nicht mit Bratwurst und Rösti gefeiert werden konnte. Die Gäste wurden mit asiatischem Essen verwöhnt. Dazu wurde auf der Bühne asiatische Kampfkunst und eine spektakuläre Trialshow geboten.

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