50 Zahlen zum 50. Engadiner

50 Jahre Jubiläum Engadin Skimarathon

Am 11. März findet der Engadin Skimarathon zum 50. Mal statt. Grund genug, für einmal Zahlen sprechen zu lassen. Einige sind erstaunlich.

Copyright: Swiss-Image

1969 fand der erste Engadin Skimarathon statt. 945 Läuferinnen und Läufer nahmen teil. Ein beachtliches Resultat für eine Premiere.
12 Männer haben seit 1969 sämtliche Engadiner gefinishtund eine einzige Frau: Francoise Stahel aus Klosters.
40 An so vielen Marathons oder Halbmarathons muss man teilgenommen haben, um sich «Giubiler» nennen zu dürfen.
26 Australier standen letztes Jahr am Start – überraschend viele. Damit ist der loipenlose Kontinent im Engadin besser vertreten als beispielsweise China, Japan, Slowenien, Kroatien und die Ukraine.
64 Nationen sind am Start vertreten – u. a. mit Langläufern aus Nigeria, Peru, Tansania, Zimbabwe und der Mongolei
1965 Dieser Jahrgang ist der sportlichste. Von den 65ern starteten letztes Jahr 378.
15 000 000 Franken Bruttowertschöpfung löst der Engadin Skimarathon in der Schweiz aus.
68 % der Teilnehmer sind Schweizer. 12 % sind Deutsche,
3 % Italiener – und je 2 % Russen, Norweger und Amerikaner.
22 % der Teilnehmer sind Zürcher – gleich viele wie Bündner.
13 527 Anmeldungen verzeichnete der Engadiner im Jahr 1998. Der Rekord ist in diesem Jahr geknackt worden.
2162 Ausfälle verzeichneten die Organisatoren im Jahr 1981. Die Ausfallquote betrug fast 20 % – die höchste in der Geschichte des Engadiners.
2 Sitzungen im Gesamtvorstand genügen dem OK, um das grösste Volkslanglauf-Rennen in Mitteleuropa zu inszenieren.
15 000 Franken beträgt die Siegprämie bei den Männern. Bei keinem anderen Volksrennen in Mitteleuropa lockt so viel Preisgeld.
1:24:30 Stunden benötigte der Norweger Tor Arne Hetland im Jahr 2008 für die 42,195 km von Maloja nach S-chanf – Streckenrekord
0,01 Sekunden betrug die Differenz im Ziel zwischen dem Italiener Silvano Barco und dem Schweizer Daniel Sandoz im Jahr 1982. Beide wurden als Sieger ausgezeichnet.
3333 Teilnehmer standen letztes Jahr zum ersten Mal am Start. Die Quote der Einsteiger betrug somit rund 25 %.
712 Unermüdliche haben den Engadiner schon mindestens 25 Mal bestritten.
34 000 Logiernächte lösten die knapp 13 000 Teilnehmer und deren Begleitpersonen 2017 laut einer Studie von Event Analytics aus.
2 900 000 Franken sind für die 50. Austragung budgetiert – Rekord.
6 Siege in Serie feierte die Schweizerin Rosmarie Kurz in den Jahren 1972 bis 1977 – Rekord. Bei den Männern ist Albert Giger, der langjährige Rennleiter, Rekordsieger mit fünf Erfolgen zwischen 1971 und 1978.
464 Stunden bügeln Mitarbeitende der Firma Datasport für die Startnummern und Namen auf den Trikots.
472 235 km oder 11,78 Mal um die Welt. Diese Strecke wurde 2017 durch die Teilnehmenden zurückgelegt.
18 000 Liter Wasser werden für die Getränkezubereitung benötigt.
1991 musste der Engadin Skimarathon aufgrund eines Wärmeeinbruchs abgesagt werden – zum einzigen Mal in der Geschichte.
10 Franken betrugt das Startgeld bei der ersten Austragung 1969.
50 Franken Gibt ein durchschnittlicher Teilnehmer am Rennwochenende heute für die Präparierung seiner Ski aus.
1977 Seit jenem Jahr melden sich stets mindestens 10 000 Läufer/-innen an.
35 Schulklassen mit 480 Schüler/-innen und Lehrpersonen haben 2017 beim Projekt «Schulklassen an den Start» teilgenommen.
354 Gratisstarts für Jugendliche hat der Engadin Skimarathon 2017 offeriert. 15- und 16-Jährige starten am Halbmarathon kostenlos.
811 Personen liefen den Engadiner zuletzt im klassischen Stil nur gerade 6 % der Teilnehmer.
150 Extrazüge sind für den Teilnehmertransport durch die Rhätische Bahn im Einsatz. Dazu kommen noch 65 Extrabusse.
–18 Grad betrug die Temperatur beim Start im Jahr 2006. Dazu herrschte ein eisiger Gegenwind. Es war der wohl härteste Lauf in der Geschichte.
1:33 Minuten betrug der Rückstand der Finnin Riita-Liisa Roponen im Jahr 2013 auf den Sieger der Männer. So nahe an der Spitze st beim Engadin Skimarathon noch keine Frau gelaufen.
80 000 Portionen Ovo-Schoggi werden den Teilnehmern abgegeben – und 70 000 Portionen Isostar.
17 km Beträgt die Distanz des Frauenlaufs, der von Samedan nach S-chanf führt und eine Woche vor dem Marathon mit rund 1000 Läuferinnen inszeniert wird.
46 % beträgt der Frauenanteil beim Halbmarathon. Beim Marathon liegt er mit 21 % wesentlich tiefer. Ist Marathon Männersache?
92-jährig ist Toni Stöckli, der älteste Teilnehmer. Der Zuger bewältigt den Marathon noch immer unter 4 Stunden.
1200 Helfer und Funktionäre stehen beim Engadin Skimarathon ehrenamtlich im Einsatz.
2007 feierte Dario Cologna an seinem 21. Geburtstag seinen ersten Sieg am Engadiner. 2010 und 2017 gewann Cologna erneut. Den Titel wird er heuer aber wohl nicht verteidigen, weil der Engadiner am selben Wochenende stattfindet wie der prestigeträchtige 50-km-Lauf am Holmenkollen.
538 177 Personen haben bisher teilgenommen. Der Engadin Skimarathon hat in seiner 49-jährigen Geschichte ganz schön viel(e) bewegt.
600 Stöcke gehen an einem durchschnittlichen Engadiner in die Brüche.
14 200 Teilnehmer lässt das OK heuer zu und beschränkt so erstmals die Meldezahl. Begründung: «Wir wollen die Qualität des Anlasses wahren können.»
2022 Bis dahin hat Coop sein Engagement als Hauptsponsor verlängert.
2500 Stürze ereignen sich schätzungsweise am Renntag. Die meisten passieren im Stazerwald und gehen glücklicherweise zumeist glimpflich aus.
50 Die Zahl steht bei der Jubiläums-Ausgabe im Zentrum. Offiziell war der zweitgrösste Langlaufevent der Welt «genau 50 Tage vor der
50. Austragung» erstmals ausgebucht. Was für ein hübscher Zufall!

 

News teilen