Artikel - FIT for LIFE Magazin

10 praktische Apps für Wintersportler

Service nach Mass

Zehn clevere Apps, die das Sporttreiben im Winter erleichtern

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iSki Swiss/Swiss Snow Report
Auch wer nicht Alpinski fährt, ist für Wintersport oft in Skigebieten unterwegs. Falls das Skigebiet eine eigene App anbietet – und das tun viele – sollten Sie sich diese auf jeden Fall holen. So erhalten Sie wichtige Infos zu Wetter, Pisten, Liften, Parkplätzen oder Hütten aus erster Hand.
Wertvolle Infos über zahlreiche Schweizer Skigebiete wie Schneehöhen, Pisten, Lawinenstufen, Wetterdaten oder Live-Webcams bündelt auch die kostenlose App «iSki Swiss». Ihr Vorteil ist, dass sie nicht nur mehrere Skigebiete unter einem App-Dach zusammenfasst, sondern auch praktische Zusatzfunktionen bietet: So können Sie Ihre sportlichen Aktivitäten per GPS-Tracking aufzeichnen, Bilder mit Positionsdaten speichern und andere Nutzer der App im Skigebiet finden. Sogar virtuelle Skirennen sind über die App möglich.
Wer sich vor allem für die Schnee- und Pistenverhältnisse interessiert, ist mit der kostenlosen App «Swiss Snow» von Schweiz Tourismus gut bedient. Die App zeigt die aktuelle Lage von über 250 Wintersportorten an und die Daten werden mehrmals täglich aktualisiert.
Preis: kostenlos

swisstopo
Ski- und Schneeschuhtouren planen ist technologisch eng verwandt mit der Wanderplanung im Sommer. Natürlich gilt es im Winter das Wetter noch besser einzuplanen, und vor allem sollte man die Lawinengefahr nie aus den Augen lassen. Bezüglich Streckenauswahl ist grundsätzlich aber nur ein GPS-Track nötig, den Sie in einer beliebigen Wander-App nutzen können wie Komoot, Outdooractive oder SchweizMobil. Wenn Sie also bereits eine Wander-App haben, können Sie diese in der Regel auch im Winter nutzen. Eine Herausforderung ist das Lawinenrisiko. Die informative Webseite skitourenguru.ch bietet dafür eine perfekte Anlaufstelle, weist sie doch täglich 1200 Schweizer Skitouren ein aktuelles Lawinenrisiko zu. Neu ist in diesem Winter, dass Sie die Webseite mit allen Funktionen auf dem Handy nutzen können. Das klappt natürlich nur, wenn es eine Online-Verbindung gibt.
Die App «swisstopo» vom Bundesamt für Landestopografie ist seit Sommer in renovierter Form zu haben und integriert zusätzlich zu den offiziellen Routen der Schweizer Wanderwege auch alle SchweizMobil-Routen. In der kostenlosen Version lassen sich 100 Quadratkilometer Karten offline speichern, das Bezahlabo hebt diese Begrenzung auf.
Preis: kostenlos, die Plus-Version kostet 38 Franken pro Jahr

BASPO Skilanglauf-Technik/Langlaufpass
Technik ist wichtig, das gilt für alle Ausdauersportarten und vor allem fürs Langlaufen. Da bringt ein regelmässiges Feilen an technischen Elementen enorm viel. Die passende App «Skilanglauf-Technik» kommt vom Bundesamt für Sport. Darin zeigen Profis alle Schrittarten im klassischen- sowie im Skating-Stil aus mehreren Perspektiven.
Abspielen können Nutzer die Videos in Echtzeit oder Zeitlupe. Standbilder mit kurzen Texten erklären die Schlüsselelemente der Technik einfach verständlich. Übrigens: Wer auf die Loipe will, braucht einen Langlaufpass. Den muss man zum Glück nicht mehr im Portemonnaie mittragen, sondern kann ihn in digitaler Form aufs Smartphone laden. Die App «Langlaufpass» ist gratis, der Pass kostet 140 Franken.
Preis BASPO-App: 5 Franken

bergfex/Wetter
Wetter-Apps mit Voraussagen gibt es auf jedem Smartphone, nur helfen die meisten nicht detailliert weiter. Was gefragt ist, sind fundierte Daten zu den Verhältnissen in den Bergen, wie Windgeschwindigkeiten und Niederschlagsmengen. Die App «bergfex/Wetter» bündelt mehr als 10000 detaillierte Ortsprognosen und Bergwettervorhersagen für den Alpenraum. Die App hat verschiedene Funktionen parat, um die wichtigsten Daten im Auge zu behalten, etwa eine Favoritenliste oder Widgets. Über die 9-Tagesprognose bietet die App eine detaillierte Vorausschau, so lässt sich das Wochenende gut vorgängig planen. Gegen Aufpreis von 3 Franken pro Jahr verschwindet die Werbung.
Preis: kostenlos, Pro-Version 3 Franken jährlich

White Risk
Wer abseits befestigter Pisten im Schnee unterwegs ist, braucht einen zuverlässigen Lawinenwarner. Die App «White Risk» vom Schweizerischen Lawinenforschungs-Institut ist dafür eine gute Wahl. Die Basisversion enthält ein interaktives Lawinenbulletin mit aktuellen Schnee- und Wetterdaten für die Schweiz, zusätzlich gibt es jede Menge Hintergrundinfos, etwa zur Beurteilung der Lawinengefahr. Sehr interessant ist aber auch die Tourenfunktion. Für 29 Franken pro Jahr lassen sich Touren mit Schweizer Topo-Karten inklusive Hangneigung am Computer planen und mit der App synchronisieren. Die Karten lassen sich auf dem Handy auch offline speichern. Im Bezahlabo inbegriffen sind zudem Lawinengeländekarten für die Schweiz sowie eine automatische Erkennung von Schlüsselstellen.
Preis: Basisversion kostenlos, Standard-Abo 29 Franken pro Jahr

Rega App
Wenig nachdenken sollten Wintersportler über die Notfall-App der Schweizerischen Rettungsflugwacht, sie gehört einfach auf jedes Smartphone. Die «Rega App» hat sich in Tausenden von Einsätzen bewährt. Im Notfall können Sie per Wischgeste die Rega-Einsatzzentrale alarmieren. Ihre Positionsdaten werden dabei automatisch übermittelt und es wird eine Telefonverbindung hergestellt. Rega-Gönner können über die App noch zusätzliche Funktionen nutzen, etwa die aktuelle Position mit Kontakten teilen und eine Aktivität von der Rega überwachen lassen. In regelmässigen Abständen erhalten Sie dann Push-Benachrichtigungen, die Sie bestätigen müssen.
Preis: kostenlos, Zusatzfunktionen für Gönner

PeakFinder
Begeisterte Wanderer dürften die «App PeakFinder» (Android) bzw. PeakFinder AR (iOS) kennen, legt sie doch ganzjährig per Augmented Reality-Funktion eine praktische Panoramakarte über die umliegenden Gipfel und zeigt, welche Berge rundum in Sicht sind. Im Winter ist die App nicht weniger praktisch. Wer bei der Ski- oder Schneeschuhtour den Gipfel erreicht und gute Fernsicht hat, kann mit der App ganz einfach das umliegende Panorama betrachten und sein Gipfelwissen testen. Mehr als 800000 Berge soll die App nach Auskunft der Macher kennen. Die Datenbank sowie das Datenmodell lädt man am besten vor der Tour aus dem Netz, dann klappt der Einsatz komplett offline. Tipp: Mit der App lassen sich coole Bilder samt eingeblendeter Bergnamen anfertigen. Ausserdem unbedingt die Pfeile links in der App ausprobieren; so lässt sich über die sichtbaren Bergketten schauen.
Preis: 5 Franken

Strava
Apps zum Aufzeichnen der Laufstrecke funktionieren das ganze Jahr über. Ebenso können ambitionierte Sportler weiterhin mit GPS-Uhren und Smartwatches ihre Trainingseinheiten erfassen und mit den mitgelieferten Apps von Garmin, Polar, Suunto & Co. kostenlos auswerten. Für den Vergleich mit anderen Sportlern ist «Strava» mittlerweile der Goldstandard. Auch im Winter kann man um Segmente kämpfen, sich Herausforderungen stellen und mit anderen Sportlern messen. Einfache Aktivitätsaufzeichnung klappt mit dem Grundabo, das Planen von Routen, Antreten gegen andere Sportler sowie eine Trainingsanalyse gibt es nur im teureren Premium-Abo.
Preis: Grundabo für Fr. 8.–/Jahr, Premium-Abo für 64 Franken jährlich

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