Martina Strähl mit starkem Comeback

Gleich zwei Streckenrekorde

Eine Fussverletzung hatte sie sieben Monate lang ausser Gefecht gesetzt. Nun ist sie zurück – und wie!

Im Sommer 2019 grossartig in Form: Martina Strähl. (Copyright: Swiss-Image)

Bei ihrer Rückkehr in die Wettkampf-Szene lief Martina Strähl (32) gleich zwei Streckenrekorde. Erst gewann die Solothurnerin den 12,2 km langen Hellebardenlauf in Sempach in 43:11 Minuten. Und nur eine Woche später beeindruckte die Bergspezialistin beim Zermatt Marathon auf der Halbmarathon-Distanz, indem sie den Streckenrekord um fast 5 Minuten pulverisierte.

Künftig setzt die Berglauf-Spezialistin wieder auf flachere Strecken. Ihr nächstes Ziel: der Berlin Marathon am 29. September. Da möchte sich Martina Strähl vorzeitig das Olympia-Ticket für Tokio 2020 sichern. Gefordert ist eine Zeit unter 2:30 Stunden.

Berlin ist für die Solothurnerin ein gutes Pflaster. In der deutschen Hauptstadt verbesserte sie im April 2018 den Schweizer Rekord im Halbmarathon auf 1:09:29. Und an der Leichtathletik-EM im August lief sie den Marathon als Siebte gleichenorts in 2:28:07 Stunden.

 

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