‘Radfahren’
Thailand-Infos für Velotouristen
von Marius Stahlberger
Velofahrer in Thailand heisst: wenig Verkehr, breite Pannenstreifen, gute Strassenbeläge und eine problemlose Orientierung dank Kilometersteinen inklusive Strassennummern.
Veloland Thailand
Thailand eignet sich wunderbar zum Velofahren – vom Einsteiger bis zu erfahrenen Velotouristen. Die wichtigsten Tipps und Infos haben wir für Sie zusammengestellt:
Strassenverhältnisse: Der Strassenbelag ist einiges besser als zum Beispiel in Italien, oft mit breitem Pannensteifen und Kilometersteinen – auch auf Nebenstrassen.
Infrastruktur: In touristischen Gebieten gibt es eine grosse Auswahl an Hotels und Guesthouses. In untouristischen Regionen kann man davon ausgehen, dass es in den grösseren Städten Hotels gibt. Generell darf man dort nicht zu viel Komfort erwarten, sauber sind die Zimmer aber in der Regel immer.
Laos-Infos für Velotouristen
von Marius Stahlberger
Flüsse und Berge: Fast wie in der Schweiz - nur ein bisschen heisser als hier.
Laos, ein Paradies für Radfahrer
Infrastruktur: Abseits der bekanntesten Touristenziele gibt es wenig Komfort. Geduscht wird oft kalt und mit dem Schöpfbecher. Die Infrastruktur entwickelte sich in den letzten Jahren jedoch schnell und so gibt es immer mehr und komfortablere Gasthäuser. Für ein Doppelzimmer bezahlt man 4 bis 6 Franken. Sollte man wider Erwarten keine Unterkunft finden, fragt man nach einem Schlafplatz – und wird dann in der Regel zum Haus des Dorfvorstehers geführt. Wir haben dies zwar nie selber ausprobiert, andere erzählten jedoch begeistert von solchen Erlebnissen.
Strassenverhältnisse: Im Norden gibt es eine perfekte mehrspurige chinesische Strasse. Auch sonst sind die Beläge meist relativ gut und asphaltiert. Streckenweise hat es aber auch auf der Nationalstrasse mehrere Kilometer nur Kies. Dafür ist der Verkehr sehr moderat.
Die Reiseroute
von Marius Stahlberger
Thailand - Laos - Thailand in 11 Wochen
Von Bangkok Richtung Norden
Die genauen Tagesetappen sind in den Blogs beschrieben.
Zum Start nahmen wir für einige Kilometer einen Zug aus Bangkok raus und fuhren auf verkehrsberuhigten Strassen los. Das ist sehr zu empfehlen!
Von Kaeng Khoi über Chai Badan, Wichianburi nach Chum Saeng war alles flach und wir fuhren bei wenig Verkehr nur auf Nebenstrassen. Wegen heftigem Gegenwind nahmen wir anschliessend bis Phitsanulok den Zug.
Von Phitsanulok lohnt sich ein Ausflug zu den Tempelruinen von Sukhothai. Von da an geht’s Richtung Chiang Mai erstmals über einen Passe, der herrlich zu fahren ist (zwischen Sukhotai und Thoen).
In die Stadt Chiang Mai rein fuhren wir mehrere Kilometer durch eine wunderschöne, uralte Allee.
Thailands Norden
Von Chiang Mai aus Richtung burmesische Grenze gibt es verschiedene Möglichkeiten für tolle Pässefahrten, die jedoch sehr anstrengend sein können. Der Grenze entlang Richtung Mae Hong Son ist etwas vom Schönsten, das man in Thailand fahren kann! Kein Verkehr, super Strasse, abwechslungsreiche Landschaft.
Ab Thaton sind wir mit dem Boot auf dem Me Kok River nach Chiang Rai getuckert. Das ist eine der schönsten Flussfahrten Thailands, sehr zu empfehlen. Von Chiang Rai ist es in zwei Tagesetappen nicht mehr weit bis zum Grenzübergang nach Chiang Khong.
Ausrüstungs-Infos für Radfahrer in Thailand und Laos
von Marius Stahlberger
Tourenausrüstung empfehlenswert
Für Laos sind robuste Velos empfehlenswert. In Thailand könnte man auch mit klassischen Rennvelos fahren, da die Strassen so gut sind. Wir hatten auf 3000 km keinen einzigen Defekt. Einzig die «Acht» musste bei Marius zweimal und bei Andrea einmal gerichtet werden.
Grundsätzlich gilt für Tourenvelos: je einfacher, desto besser. Denn was tun bei einer gröberen Reparatur in der Pampa draussen? Andererseits ist man mit Scheibenbremsen bei viel Gewicht auf steilen Passstrassen froh um eine gute Bremswirkung. 26-Zoll-Räder sind zu bevorzugen, weil diese weltweit häufiger verbreitet sind. Folgend finden Sie die Ausrüstung im Detail.
Veloferien in Laos und Thailand – die Bilder
von Marius StahlbergerFotogallerie von Thailand und Laos
Veloferien für 3 Monate in fernen Ländern – da bekommt das Auge täglich neues zu bestaunen. Elefantenreiten, Strände, Berge, Tempelanlagen, Märkte, Begegnungen mit fremden Menschen. Folgend haben wir einige der besten Fotos in einer Gallerie zusammengestellt.
My Thai – der Videoblog
von Marius Stahlberger
Freiluft-Aerobic und Tuktuk-Fahrt in Bangkok
Nach 3 Monaten Veloferien haben wir uns während den letzten Tagen in Bangkok vergnügt mit klassischem Sightseeing, gutem Essen und Planschen im Hotel-Pool. Und: Nachdem wir erlebt haben, wie sportlich sich die Thailänder im Lumpini-Park betätigen, haben wir uns kurzerhand der Aerobic-Masse angeschlossen. Leider waren wir Velotouristen ziemlich überfordert, wie man im Video sehen kann.
Was natürlich ebenfalls nicht fehlen darf: eine Fahrt mit dem Tuktuk durch Bangkok. Besser als jede Achterbahn auf einer Chilbi!
Angetroffen: Prapasiri Sukaravan
von Marius Stahlberger
Freiluft-Fitnessgeräte sind in Thailand der Renner.
Outdoor-Fitness und Joggen im Lumphini Park
Der Lumphini Park ist DER Treffpunkt fuer Freizeitsportler in Bangkok, wo man sonst nicht viele Gruenflaechen findet. Hier huepfen gegen 3000 Aerobic-Sportler im Rhythmus der Musik, da spielen einige Basketball, dort Badminton, einige schwimmen in einem Becken und die Freiluft-Fitnessgeraete werden von Jung und Alt rege benutzt.
Wir treffen Prapasiri Sukaravan, ein 50-jährige Thailänderin, und plaudern mit ihr ein bisschen. Waehrend des Gesprächs mit ihr laufen hunderte von Thailaendern, Expats und Touristen an uns vorbei, die alle ein Lauftraining um den Parksee absolvieren.
My Thai zum Letzten
von Marius Stahlberger
Beim Einschlafen zählt man keine Schafe, sondern Kilometersteine
Als wir vor drei Monaten in Bangkok landeten, waren wir uns sicher: Wir werden einen Kulturschock erleiden auf unserer ersten Asienreise! Eine fremde Kultur, eine unverständliche Sprache, tropische Hitze – und wir mit dem Fahrrad unterwegs. Dichter Verkehr, gefährliche Strassen, rücklichtslose Autofahrer. Kommt das gut?
My Thai im Veloparadies Laos
von Marius StahlbergerLaos – das Paradies für Velotouristen
Laos ist ein Nadelöhr. China, Kambodscha, Vietnam und Thailand sind alles angrenzende Länder, die Veloweltenbummler durchqueren so scheints. Laos stellt quasi die Verbindung von Osten nach Westen und vom Norden in den Süden dar. Deshalb trifft man hier täglich auf Radler aus aller Welt – und tauscht sich über Ortliebtaschen, Lowrider oder Rohloff-Schaltungen aus.
My Thai… Kapitulation am Berg!
von Marius StahlbergerKeine Höhenlinien auf thailändischen Karten
Scheinbar nichts deutete darauf hin, dass wir auf dieser Etappe in den Lenker beissen müssten. Die Strecke tags zuvor war nicht allzu anstrengend und die Nacht erholsam. Nebel verhinderte ein zu schnelles Ansteigen der Temperatur, und gestärkt mit leckeren Omeletten und frischem Kaffee starteten wir gegen 9 Uhr. Das sollte reichen, um die 70 km nach Khun Yuam zu schaffen. Klar wussten wir, dass es happig werden würde. Die Einheimischen warnten uns, dass es eine sehr hügelige Strecke sei.
My Thai… treibt Sport!
von Marius Stahlberger…treibt Sport!
Schon einmal dicke Thailänderinnen oder Thailänder gesehen? Nicht? Kein Wunder, denn die sind auch alle etwas zwischen gertenschlank und sportlich gebaut. A: Ernähren sie sich gesund – dazu in einem späteren Blog mehr Und B: Sind sie sehr bewegungs- und sportorientiert. Dass das Bewusstsein für den Körper sehr gross ist, erkennt der Tourist spätestens daran, dass an jeder Ecke Thai- und Fussmassagen angeboten werden. Die zierlichen Masseurinnen kneten im Akkord selbst tiefliegende Muskeln richtig kräftig durch – Ausdauer und Kraft par excellence!
Auf dem Land – wo man mit dem Tourenvelo unweigerlich die meiste Zeit verbringt – begegnet man sehr vielen Bauern und Reisanbauer. Jahrelange knüppelharte Arbeit stählte deren Körper.












