‘Nachhaltigkeit’

«Green Silence» – der neue Öko-Rennschuh von Brooks

von Sonja Schnider

Brooks Green SilenceAus alten Bee Gees-CDs und zerfallenen Sofas

«Green Silence» heisst er und ist, wie es der Name sagt, verschwiegen. Da er seine umweltfreundlichen Eigenschaften nicht an die grosse Glocke hängen will, machen wir es für ihn.

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Sportbranche entdeckt LOHAS

von Stefan Kausch

Öko-Innovation auf der Skipiste

Der Begriff «LOHAS» steht für «Lifestyle of Health and Sustainability» und wurde vom US-Amerikaner Paul Ray in seinem Buch «Cultural Creatives» vor zehn Jahren zum ersten Mal erwähnt. Er beschrieb eine Bevölkerungsgruppe, die einem genussvollen, gesunden und nachhaltigen Lebensstil frönt. Ein LOHAS konsumiert mit gutem Gewissen ethische und ökologische Produkte, ohne dass er oder sie auf Spass, Luxus, Bequemlichkeit verzichtet.

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13. Sport Forum Schweiz 2009

von Redaktion FIT for LIFE

Sport im Bannkreis von Medien, Sponsoring und Responsibility

Am 17. und 18. November 2009 trifft sich die Sportbusiness-Branche Schweiz zum 13. sport.forum.schweiz 2009 in Luzern. Nebst Referenten wie Ski-Legende Bernhard Russi, SF-Sportchef Urs Leutert oder Sportmediziner Dr. Med. Beat Villiger tritt Swiss Olympic dabei am responsibility.forum.schweiz zum zweiten Mal als Presenter auf.

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Ökologische Sportevents – Tipps und Infos

von Regina Senften

Wie ökologisch kann Multisport sein?

Wie ökologisch können sportliche Grossveranstaltungen sein? Welche Kompromisse wären die Sportler bereit einzugehen, wenn dafür das natürliche Gleichgewicht stimmt? Über das «Umweltgewissen» von Sportlern und Veranstaltern. Wir haben uns bei Gigathlon, Alpinathlon, Inferno Triathlon und anderen polysportiven Ausdauer-Anlässen umgesehen und herausgefunden: Multisportler sind in der Regel umwelt-affin und wünschen sich Sportanlässe, die ohne motorisierten Privatverkehr auskommen!

Dazu sind jedoch Rahmenbedingungen nötig, die nicht immer einfach zu erfüllen sind. Ein Gigathlon ausschliesslich mit ÖV ist eine Vision des Strategieausschusses von Swiss Olympic. Doch dazu braucht es eine gewaltige Logistik, ein ausgeklügeltes System von Zug- und Shuttelbussen und nicht zuletzt die Unterstützung und den Willen der Athleten. Im FIT for LIFE-Artikel lesen Sie, was es alles braucht, um einen Multisportanlass ökologisch zu machen. weiter lesen

Sozio-ökologische Sportbekleidung

von Redaktion FIT for LIFE

Kleider machen Leute

Bislang sollten Kleidungsstücke für Wettkampf und Training vor allem eines sein: funktional, bequem, trendig und günstig. In Zukunft entscheiden aber auch Aspekte wie fairer Handel oder eine ökologische Produktion über den Kauf oder besser Nicht-Kauf von Sportbekleidung.

Bei Gemüse, Fleisch oder Milchprodukten ist es fast schon selbstverständlich. Ebenso wird bei Glühbirnen und Kühlschränken darauf geachtet. Die Rede ist von biologischen Rohstoffen, artgerechter Produktion, ressourcenschonender Herstellung und Entsorgung, fairem Handel sowie sozialer und ökologischer Verträglichkeit. Essen wir eine Max-Havelaar-Banane, gehen wir davon aus, dass die Plantagearbeiter ohne giftige Pestizide hantieren und einen fairen Lohn beziehen.

Doch wie sieht es bei der Sportbekleidung aus? Haben wir als Konsumenten eine Ahnung, ob Textilien für den sportlichen Gebrauch ökologisch und sozial «sauber» und unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wurden? Wissen wir beim Kauf einer Laufhose «made in China», ob sie in Fabriken mit ausbeuterischen Arbeitsbedingungen, vielleicht sogar von minderjährigen Kindern, genäht wurde? In Fabriken, deren Abwässer, mit giftigen Chemikalien verschmutzt, ungefiltert ins Grundwasser fliessen? Wer garantiert, dass die Stoffe der Sweatshirts frei von schädlichen Schwermetallen sind?

FIT for LIFE ist diesen Fragen nachgegangen und liefert in einem umfangreichen Artikel Antworten.

›› Download FIT for LIFE-Artikel «Sozio-ökologische Sportbekleidung»

Weiter Links zum Thema: Switcher – Made with RespectClean Clothes Campaign

Umweltengagement als Chance für Sportveranstalter

von Stefan Kausch

Umweltengagement als Chance für Sportveranstalter

In der Schweiz finden jährlich 230 000 Sportveranstaltungen. Für diese gilt das gleiche wie für normale Unternehmen: Sie müssen mit beschränkten Ressourcen auskommen und sich mit knappen Budgets und chronischem Personalmangel herumschlagen. Massnahmen zugunsten der Umwelt beurteilen die Vereinen und Organisationskomitees meist als unnötig – anstatt diese als Chance wahrzunehmen.

Einzig im Ausdauerbereich berücksichtigen Veranstalter vermehrt Umweltbelange. Als Vorreiter haben sich Swiss Orienteering, der Engadin Skimarathon oder die SOLA-Stafette Zürich mit einem umfangreichen Umweltmanagement hervorgetan. Daneben sind andere interessante Bemühungen zu beobachten: Einige Laufveranstaltungen weisen im Laufguide mit der Bezeichnung «eco» auf die Umsetzung von Umweltmassnahmen hin. Und beim Gigathlon ist zum ersten Mal eine Person im Organisationskomitee für das Ressort Umwelt verantwortlich.
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Öko-Sportartikel: das Rennen ist lanciert!

von Stefan Kausch

«Eine von hundert Personen interessiert sich.»
Die Schweizerinnen und Schweizer sind Weltmeister im Konsum von Bio- oder Fairtrade-Lebensmitteln. Niemand gibt weltweit mehr Geld dafür aus. Wenn es hingegen um Sportartikel geht, spielen ökologische oder soziale Faktoren keine Rolle. Noch keine.

Diesen Frühling bin ich einem Ruderclub beigetreten. Das verpflichtet, will ich doch auf dem Boot nicht nur sportlich, sondern auch material-technisch eine gute Figur machen. Und der Ruderclub hilft mir dabei: Als Mitglied kann ich einfach und günstige Ruderkleidung bestellen. Diese wird aus Kanada geliefert, steht im Clubheft – ohne weitere Angaben. Meine Anfrage bei Club und Importeur, unter welchen Arbeitsbedingungen die funktionelle Kleidung produziert wird, löst grosses Erstaunen aus. Nach der anfänglichen Irritation heisst es aber, beim Anbieter gehe sicher alles mit rechten Dingen zu. Auf der Website des kanadischen Lieferanten finde ich allerdings keinen einzigen Hinweis, wie, wo und durch wen die Kleidung hergestellt wird. weiter lesen

Preis für «Trash Heroes» am Lucerne Marathon

von Redaktion FIT for LIFE

Trash Heroes by Swiss-ImageGewinner Prix Ecosport 2008 erkoren
Das Programm ecosport.ch zeichnet jährlich überzeugende Massnahmen von Schweizer Sportveranstaltern im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit aus. Am 1. Responsibility Forum Schweiz wurden die Gewinner des Jahres 2008 bekannt gegeben. Unter der 14 Preisträgern finden sich beispielsweise der Lucerne Marathon, die Multisport-Stafette S2-Challenge, das 24-h-Bikerennen 124davos.ch oder der Virgin-Runners Halbmarathon Zürich.

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