‘My Thai’
My Thai zum Letzten
von Marius Stahlberger
Beim Einschlafen zählt man keine Schafe, sondern Kilometersteine
Als wir vor drei Monaten in Bangkok landeten, waren wir uns sicher: Wir werden einen Kulturschock erleiden auf unserer ersten Asienreise! Eine fremde Kultur, eine unverständliche Sprache, tropische Hitze – und wir mit dem Fahrrad unterwegs. Dichter Verkehr, gefährliche Strassen, rücklichtslose Autofahrer. Kommt das gut?
My Thai im Veloparadies Laos
von Marius StahlbergerLaos – das Paradies für Velotouristen
Laos ist ein Nadelöhr. China, Kambodscha, Vietnam und Thailand sind alles angrenzende Länder, die Veloweltenbummler durchqueren so scheints. Laos stellt quasi die Verbindung von Osten nach Westen und vom Norden in den Süden dar. Deshalb trifft man hier täglich auf Radler aus aller Welt – und tauscht sich über Ortliebtaschen, Lowrider oder Rohloff-Schaltungen aus.
My Thai… im Schlaraffenland
von Marius StahlbergerKokosnuss-Saft statt Isostar!
«Mai phet!» Einer der wichtigsten Sätze, wenn es ums Essen geht. Ich habs ja auch gern, wenn die Mahlzeit etwas gepfeffert ist. Aber diese grünen und roten Chillis hauen mich jedesmal fast aus den Sandalen! Lippen brennen, Zunge schmerzt, Nase läuft, Augen tränen. Deshalb beim Bestellen immer betonen: Mai phet – nicht scharf!
Hat man das intus, kann das Schlemmen beginnen. Die Vielfalt, welche die thailändische Küche präsentiert, ist riesig. Ein grosses Vergnügen ist es, durch die Märkte zu schlendern und bei jedem Stand etwas zu probieren.
My Thai… Kapitulation am Berg!
von Marius StahlbergerKeine Höhenlinien auf thailändischen Karten
Scheinbar nichts deutete darauf hin, dass wir auf dieser Etappe in den Lenker beissen müssten. Die Strecke tags zuvor war nicht allzu anstrengend und die Nacht erholsam. Nebel verhinderte ein zu schnelles Ansteigen der Temperatur, und gestärkt mit leckeren Omeletten und frischem Kaffee starteten wir gegen 9 Uhr. Das sollte reichen, um die 70 km nach Khun Yuam zu schaffen. Klar wussten wir, dass es happig werden würde. Die Einheimischen warnten uns, dass es eine sehr hügelige Strecke sei.
My Thai… treibt Sport!
von Marius Stahlberger…treibt Sport!
Schon einmal dicke Thailänderinnen oder Thailänder gesehen? Nicht? Kein Wunder, denn die sind auch alle etwas zwischen gertenschlank und sportlich gebaut. A: Ernähren sie sich gesund – dazu in einem späteren Blog mehr Und B: Sind sie sehr bewegungs- und sportorientiert. Dass das Bewusstsein für den Körper sehr gross ist, erkennt der Tourist spätestens daran, dass an jeder Ecke Thai- und Fussmassagen angeboten werden. Die zierlichen Masseurinnen kneten im Akkord selbst tiefliegende Muskeln richtig kräftig durch – Ausdauer und Kraft par excellence!
Auf dem Land – wo man mit dem Tourenvelo unweigerlich die meiste Zeit verbringt – begegnet man sehr vielen Bauern und Reisanbauer. Jahrelange knüppelharte Arbeit stählte deren Körper.
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My Thai… kostet Medizin!
von Marius Stahlberger. . . kostet Medizin
«Als Velofahrer in Thailand ist man Hundefutter!» So die Aussage des Arztes im Impfzentrum. Also brauche ich unbedingt die Tollwut-Impfung. Dreimal! Dreimal fast 100 Franken! Würde ich in Thailand tatsächlich von einem Kläffer gebissen, hätte ich deswegen überhaupt keine Garantie, dass ich nicht selbst in einen Werwolf mutiere. Darum würde ich dann eine Gnadenfrist von 24 Stunden erhalten, bis ich vor Ort das Gegengift aufgetrieben hätte.








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