‘Mosers Mission’

Keine Rosen fürs Posen

von Claude «Moser» Ramme

«Irgendwann reichts – und irgendwann ist jetzt»

Es ist dies ein im Akt der Verzweiflung geschriebener nacholympischer Frustablasser, ein jegliche Toleranz vermissen lassender Kommentar zu einer Unart von Sportlern, die sich ihren in jahrelangem schleifendem Training abtrainierten Individualismus krampfhaft wieder anzueignen suchen.

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Lob der Unhöflichkeit

von Claude «Moser» Ramme

«Ich grüsse nicht. Nicht mehr.»

Höflichkeit ist eine Eigenschaft, die uns von Kindesbeinen eingeimpft wird. Die Gesellschaft fordert Werte und Normen von uns, um die Interaktion untereinander zu erleichtern. Wir lächeln, wenns nix zu lachen gibt, grüssen Bäcker und Metzger, heben fallengelassene Taschentücher und halten Türen auf. Alles tief drin. Selbst in krassen Fällen wie dem von mir in einer Bäckerei erlebten, wo die Verkäuferin mit Ausschlägen überall das Brot mit blossen Händen einpackte, um hernach wiederum mit blossen Händen das Geld im Empfang zu nehmen, verkneifen wir uns wenigstens bis vor die Türe jeglichen Kommentar. weiter lesen

Der Körper ist das Ziel

von Claude «Moser» Ramme

Die Natur als Hindernis

Der Titel oben war ein Zwischentitel der Publizistin Hannelore Schlaffer (ihr Name ist Programm) in einem Artikel in der NZZ, worin sie sich ausliess über Leistungssportler respektive den homo athleticus. Und in dem sie sich outete als eine Frau, die keine, aber auch gar keine Ahnung hat, wovon sie spricht.

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Running socks oder Socken im Multipack

von Claude «Moser» Ramme

Jean Jannon by pixelio.deSocke her oder Leben

Neulich kommt ein Arbeitskollege zu mir, vielfacher Marathonläufer und klagt sein Leid, was die Socken anbelangt. Alles habe er schon unternommen, die teuersten Socken aller Marken durchgetestet, aber seine Fussschmerzen verschwänden nicht und Blasen bekäme er auch. Was er tun solle. Wieso fragt er mich? Vermutlich, weil ich als altgedienter Triathlet gewissermassen darauf verpflichtet bin, jeden Furz, pardon: jeden Trend mitzumachen und derowegen immer zu wissen, was gerade angesagt ist.

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Leider gilt im Radsport nicht die Unschuldsvermutung. Im Gegenteil.

von Claude «Moser» Ramme

F. Gopp by pixelio.deGrossartiger Sport

Neulich fragte mich ein Kollege, ob ich Lust auf publicviewing hätte. Ich gebe es peinlich berührt zu, ich habe ernsthaft gedacht, er meint «An der Bar stehen, kaltes Bier trinken und Leute gaffen». Womit gesagt und zugegeben sei, wie sehr mich Fussball interessiert. Weshalb ich von der WM in Südafrika insgesamt wenn’s hoch kommt fünfzig Minuten mitbekam.

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Spucken beim Joggen: verboten?

von Claude «Moser» Ramme

Copyright: Chocolat01/pixelio.deGewichtige Probleme

Männiglich kennt mich mittlerweile als ausgeprägten Moseri, der sich in diesem Forum immer mal wieder als humorloser Zeitgenosse outet. Mitunter klingts spitzfindig oder auch bloss banal, aber immer beschäftigts mich – woraus Sie erkennen: ich habe gewichtige Probleme. Ja, und bei Problemen holt man halt einfach die Polizei.

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Triathlon: Aerodynamik ist alles, alles andere ist nichts

von Claude «Moser» Ramme

Wiederkehr der Eierköpfe

Triathlon ist eine Sportart, die aufgrund ihres geringen Alters nicht mit Traditionen aufwarten kann – ausser vielleicht damit, immer Avantgarde zu sein, neu auf Teufel komm raus. So entwickelten Triathletinnen und Triathleten von Beginn an ein einzigartiges Flair für High-Tech.

Chris McCormack, Copyright: WTC-Ironman

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Was wir von Zecken lernen können

von Claude «Moser» Ramme
Ironman - European Championship 2009

Verbissenheit im Sport

Vor ein paar Monaten habe ich über Humor im Sport geschrieben und gemeint, dass wir Sportler und Sportlerinnen den Sport nicht immer so ernst nehmen sollten. Aber also: das sollte man dann doch nicht allzu ernst nehmen. (Es gibt ja Leute, die behaupten, von mir darf man ohnehin höchstens zwanzig Prozent ernst nehmen!) weiter lesen

Running bei Vollmond: Erkenntnis einer höheren Ordnung

von Claude «Moser» Ramme

Ein epischer Moment

Meine bescheidenen Beiträge kursieren ja als «Mosers Mission». Der einzige Grund, weshalb ich mich Moser nenne, ist folgender: Unter diesem Namen lässt sich’s akkurat rummosern. Denn es ist so schön einfach, an allem und jedem was auszusetzen. Nun, für einmal fehlen mir die Worte. Für einmal gibts nix zu mosern. Und das kam so:

Running by A-Gonseth weiter lesen

Warum Alberto Contador die Tour de France ohne Doping gewonnen hat

von Claude «Moser» Ramme

Contador by Wikimedia Commons/Nicolas RIDOIN20 Gründe, warum Alberto Contador die Tour de France ohne Doping gewonnen hat

Ich habe versprochen, nicht über Doping zu schreiben, und ich halte mein Versprechen. Deshalb ist die nachfolgende Liste eine Aufführung von Argumenten, weshalb Alberto Contador nicht nur die Bergankunft in Verbier sowie das Zeitfahren in Annecy, sondern die ganze Tour de France ohne verbotene Substanzen gewonnen hat.

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Warum haben alle Ironmänner Tattoos?

von Claude «Moser» Ramme

Hart, härter, tätowiert?

Neulich machte mich eine Freundin auf einen Umstand aufmerksam, der mir zuvor noch nie ins Auge stach. «Warum», fragte sie, «haben alle Ironmänner Tattoos? Warum hast Du selber ein so prominentes? Geht das aufs Arschgeweih von Franzi zurück oder was?!» Was sagt man, wenn man solcherart angepflaumt wird? Und hat Franzi tatsächlich ein Arschgeweih? weiter lesen