Schwimmbekleidung bei der Triathlon-Kurzdistanz

Race Suit oder Badehose?

Viele Triathleten tragen einen speziellen Race Suit, auch Tri Suit genannt. Trägt man den Anzug bereits beim Schwimmen und macht das auch für Hobbysportler Sinn?

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Der Vorteil eines Race Suits ist eben gerade der, dass man damit auch schwimmen kann und so in der Wechselzone nur Füsse und Kopf auf die nächste Disziplin anpassen muss, wodurch die Wechselzeit deutlich verkürzt wird. Allerdings ist ein Race Suit, der sowohl im Wasser schnell ist und danach auch auf der Rad- und Laufstrecke gut funktioniert, sehr teuer (250 Franken und mehr). Für Breitensportler eignen sich aber durchaus auch billigere Anzüge (ab 80 Franken). Der Nachteil: Sie sind nicht speziell zum Schwimmen konzipiert und etwas weniger schnell.

Bei Neoprenverbot (bei erlaubtem Neopren kann der Race Suit unter dem Neopren getragen werden) muss daher darauf geachtet werden, dass der Race Suit satt am Körper liegt und allenfalls aufgenähte Taschen im Wasser nicht wie «Bremsfallschirme» wirken. Wählen Sie den Anzug so, dass er in erster Linie – unbedingt auch beim Laufen testen! – bequem zu tragen ist. Wer Geld sparen will, kann natürlich auch in der gewohnten Badehose oder Frauen im Schwimmanzug schwimmen und danach in der Wechselzone Hose und Shirt anziehen – der Sekundenverlust hält sich absolut in Grenzen. Und eine Short- oder olympische Distanz kann auch gänzlich im Schwimmanzug bewältigt werden (wie es z. B. Nicola Spirig zu machen pflegt).

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