Gigathlon 2011 im Wallis

Redaktion FIT for LIFE

Eure Meinung ist gefragt!

«Gigathlon macht süchtig!», «drei Tage Ausdauersport vom Feinsten!», «gigantische Glücksgefühle». Solche und ähnliche Kommentare liesst man in Facebook, Twitter und Blogs, wenn es um den Gigathlon 2011 im Wallis geht. Wir möchten wissen: Wie haben FIT for LIFE-Leser den Gigathlon «on the rocks» erlebt?

Der Gigathlon 2011 geht als phantastischer Gigathlon in die Geschichte ein. Perfektes Wetter, herzliche Gastfreundschaft, eindrückliche Strecken sowie eine nahezu perfekte Organisation hinterliessen bei den allermeisten Gigathleten euphorische Glücksgefühle. Vom Rolling Friday über den Samedi Glacial bis zum Gguferhertä Sunntag bot der Gigathlon eine breite Palette spektakulärer Ausdauersporterlebnisse. Die Idee, das ganze Event in einem Kanton durchzuführen, stiess auf grossen Anklang. Immer wieder war unter den Athleten vom «Gigathlon der kurzen Wege» die Rede. Endlose Autokolonnen, Stau auf Autobahnabfahrten und in Wechselzonen – all dies war am Gigathlon 2011 kein Thema mehr.

Besonders grosses Lob erhielt das OK in verschiedenen Foren von den Bikern: die ausgesuchten Singletrails sorgten für Begeisterungsstürme, und auch die Bergläufer waren ob der eindrucksvollen Streckenführung des Lobes voll. Etwas weniger erfreut zeigte sich Gigathlon-Gründervater Peter Wirz über die diesjährigen Schwimmstrecken. Am Abend des Rolling Friday verriet er der versammelten Gigathlon-Family am Speakerpult, dass er heuer als Team of Five-Schwimmer im Einsatz stünde und wenig Lust auf acht Runden à 750 m in kleinen Tümpeln hätte.

Nun möchten von natürlich von FIT for LIFE-Lesern erfahren: Wie habt Ihr den Gigathlon «on the rocks» erlebt? Welche Strecken warein Euer Highlight? Wo ging es Euch wie Peter Wirz? Welche Glücksmomente durftet Ihr als Single, Couple oder im Team erleben? Habt Ihr Euch an einigen Stellen über Kleinigkeiten geärgert? Möchtet Ihr sonstwie ein Feedback loswerden? Was müsste man nächstes Jahr verbessern? Welche Neuerungen gilt es beizubehalten?

Wir sind gespannt auf Eure Kommentare im Blog!

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Kommentare

16 Kommentare zu “Gigathlon 2011 im Wallis”
Walter burki | Superprotronic 27.7.2011 9:30 Uhr

[...] FIT for LIFE » Gigathlon 2011 im Wallis [...]

Nadine B. 23.7.2011 15:25 Uhr

Nächstes Jahr wieder im Couple! Gerade auf der Inlinestrecke am Samstag sind viele über Ihrem technischen Vermögen gefahren und haben andere Athleten gefährdet. Unter den Singles und Couples habe ich in den letzten Jahren mehr Respekt bei allem Ehrgeiz erlebt. Das war schon etwas traurig, wo blieb das Gigathlon Spirit? Aber auch von den Organisatoren her war die Strecke heikel gewählt mit den z.T. engen Passagen und schlechtem Belag!

Sonst alles super – schneller Check-in, gutes Camp, nette Helfer, geniale Strecke…

Und das schönste: wenn man sich im Extrazug des Gigathlonzugs glücklich verliebt – vielleicht reicht es bis zum Couple 2012???

Franziska Greuter 18.7.2011 19:49 Uhr

Das Rundenschwimmen war wohl für viele ähnlich spannend, wie praktisch zwei Mal die gleiche Strecke zu Radeln (nach Zermatt und retour). Vielleicht war das einfach ein Kompromiss, der eingegangen werden musste, um auf das Gornergrat + die Plaine Morte bzw die 11’111 HM zu kommen.
Dazu gehört für mich auch, die vielen KM, die am Freitag für Bike+Velo-Checkin abgespult wurden (was viele mit dem PW taten, was irgendwie nicht so recht zum sonst umweltfreundlichen Gigathlon passt), dass die Velofahrer der Team of 5 insgesamt 45km für Wege ins Camp bzw die Wechselzone zurücklegten, das Inlinen mit Stöcken und die Aufteilung in zwei Camps Leukerbad+Turtmann.
Bei mir hinterliess der Gigathlon dieses Jahr deshalb auch ein wenig den Eindruck eines Kompromiss-Gigathlon. Rückblickend haben sich die Kompromisse für die wunderschöne Landschaft jedoch gelohnt (wenn es geregnet oder geschneit hätte, würd ich wohl anders denken).

philipp Dietmann 12.7.2011 11:21 Uhr

Der Gigathlon war wieder mal ein großartiger Anlass.Vielen dank an die Organisation und den vielen vielen Helfern.
Dieses mal war bei uns Multipower Team der Teamsprit im vordergrund. Wir konnten es wirklich Genieessen im wunderbaren Wallis.
Auch die Bevölkerung war wirklich sehr nett zu uns (Samariter)
Bis auf die Wartetzeiten auf dem Berg war alles wunderbar.Also weiter so.
Ps ; mal wieder eine Inlinestrecke die nicht so steil ist danke

Enz Daniel 12.7.2011 10:53 Uhr

War nun zum vierten mal als Single am Start, und ich muss sagen dass es auch ein weiteres mal ein gelungener Anlass war!! Die Bikestrecke vom Samstag war wirklich der Hammer, die hat so richtig Spass gemacht!! Aber auch die beiden Laufstrecken, waren einfach ein Traum. Die Schwimmstrecken haben mir sehr gut gefallen, den für mich war es einfach so, als wen ich quer durch einen See Schwimmen muss…..
Ich möchte mich bei jedem einzelnen Helfer für die follbrachte Leistung bedanken, den ohne Euch konnte diese Sportliche Reise nie durchgeführt werden!!! DANKE……

christine jenni 11.7.2011 11:28 Uhr

Gigathlon zum 10.

G = grossartig
i = intensiv
g = glücklich
a = abenteuer
t = timing
h = highlights
l = leidenschaft
o = ohhh
n = nachher ist vorher

über Kleinigkeiten ärgern sich nur Kleinliche. Der Gigathlon war wie stets bestens organisiert und verlangte – wie immer – nicht nur körperliche Anstrengung sondern auch Felxibilität.
Laufen auf die Pailne morte – ohne oben morte zu sein – , biken vom feinsten im Morgengrauen, zwei Vormittagsschwumme in den unerwartet milden Wässern – der Gigathlon zeigt jedes Jahr ein neues Gesicht. Danke

Roger Coray 11.7.2011 11:20 Uhr

Langsam wird alles viel zu ernst genommen, Zeitweise dachte ich das der Krieg ausgebrochen ist. Zb. bei den Abfahrten mit dem Bike wurde Sicherheit und Respekt gegenüber den anderen Teilnehmer mit Füssen getreten. Auf dem Plaine Morte wurde die Organisation glaube auch überrumpelt und Single-Teilnehmer wurden nicht vor gelassen, jeder wollte der nächste in der Bahn sein. Ich glaube auch dass es nicht der Grundgedanke von Gigathlon ist sich die besten Sportler zu einem Team zu “kaufen” und dann wie Kamikazen ins Rennen zu gehen.

Chrigu von Allmen 9.7.2011 19:23 Uhr

Für mich war es der erste Gigathlon. Ich durfte in einem Team of Five starten. Ich fand die Stimmung und die Organisation einfach toll! Hut ab vor einer solchen logistischen Leistung: Immer genügend und gutes essen, Transporte mit Zeitangaben, Kleidertransporte, warme Duschen mit trockener Garderobenbänkli!, WC’s (etwas zuwenig), Handyladestationen, Wegweiser, Karten mit Tips und Tricks, geile Aussicht (vorallem auf den Gornergrat), Verpflegung unterwegs, Tracker, Bier am Abend, Massage…. ich hab bestimmt was vergessen.
Ich war zum ersten Mal, bin aber infiziert und werde bestiimt wieder kommen!

Thomas Meier 9.7.2011 9:48 Uhr

Zuerst Herzlichen Dank für den wiederum tollen Anlass. Gigathlon ist immer Giga. Man trifft alle Jahre wieder die gleichen wie auch neue sportbegeisterte Gigathleten. Es waren tolle Strecken, ich durfte die 2 Bikestrecken absolvieren. Endlich mal cool Trails die eine Bikerherz höher schlagen liessen. wie @ Walti ging es mir gleich Puls und Adrenalin stiegen an, am Sa Abend um 22 Uhr war ich noch so auf 180 weil die Bikestrecke so genial war.
Negatives war die Wartezeit am Sa wie die eindeutig zu wenigen WC’s sogar in gewissen Wechselzonen. Zum Glück hatte man ja immer noch Wartezeiten :-)
Ich bzw. wir sind schon gespannt wo es nächstes Jahr hingeht… vielleicht mal als Couple zu starten, somit kann ich mit der suche auf eine Gigathlon-Partnerin schon mal beginnen meldet Euch :-)

Franziska Greuter 8.7.2011 9:33 Uhr

Gigathlon ist…
… schon auf der Autobahn in Zürich nach anderen Fahrzeugen mit Velos und dem einschlägigen Front-Kleber Ausschau zu halten
… auf die Frage „und was machsch du?“ nicht mit dem Beruf sondern mit „bedi Täg Rönnvelo“ antworten
… beim Zähneputzen Leute kennenzulernen
… unverhofft und erfreut Leute zu treffen, die man seit einem Jahr nicht mehr sah und wohl auch frühstens in einem Jahr wiedertreffen wird
… 10 Tage-Wetterprognosen konsultieren, obwohl die sowieso selten stimmen
… wenn 30min anstehen nicht Zeitverschwendung sondern erfreulich kurz sind, weil es danach eine Dul-X Massage gibt
… ein Automaten-Kaffee zum besten Getränk ever wird
… plötzlich während einem Wochenende 5000 Freunde haben
… leicht beschämt feststellen, dass es in der Schweiz unglaublich viele wunderschöne Orte gibt, von denen man ja keine Ahnung hatte
… nicht zu überlegen „was koche ich heute“ sondern „wieviele Gels brauch ich wohl?“
… im Trainer und leicht verschlafen durchs Dorf bzw Camp laufen ohne aufzufallen
… sich mit dem Kollegen „am Ende der Piste“ verabreden
… statt der Frage „was ziehe ich an“ zu überlegen „wem gebe ich meinen Kleidersack mit?“
… sich nicht Namen sondern Startnummern und Trikotfarben zu merken
… sich mit dem Rennvelo auf den Weg zur Dusche machen
… sich zwar in einem Wettkampf befinden und trotzdem mit- und nicht gegeneinander unterwegs sein
… für ein Päckli Nussmischung nicht mit 2Fr sondern einem Fläschli Rivella zu zahlen
… ein normales Ortsschild wunderschön ist, weil „Turtmann“ draufsteht
… nach dem Essen nicht abzuwaschen sondern zu kompostieren
… wenn ein halbes Linzertörtli besser schmeckt als jeder Geburtstagskuchen
… das Rennvelo auch mal 5min unbeaufsichtigt stehen lassen ohne dass es nachher weg ist
… seine Kollegen nicht wegen einem verspäteten Bus sondern Gegenwind warten lassen und sowieso nur Verspätungen von mehr als 30min melden
… sich nicht nach Hausnummern sondern Sektoren erkundigen
… Erleichterung, wenn man ins Ziel kommt und gleichzeitig traurig sein, weil es jetzt wieder ein Jahr dauert
… endlich einen Grund zu haben, sich auf die dunkle Jahreszeit zu freuen: dann kommt die neue Strecke raus!
… am Montag zwar sehr müde zu sein, doch dauernd zu hören „du hesch en gsondi Farb, bisch am Wochenänd vell dos gsi?“
… danach zum online Junkie werden und stundenlang im Netz Fotos anschauen, Resultate studieren und Erlebnisse austauschen
… zu Hause plötzlich schätzen, wie kurz der Weg vom Bett zum Toitoi äh WC doch ist

Gigathlon war dieses Jahr leider auch teilweise böse Unfälle und Wartezeiten auf der Plaine Morte, die sich wohl hätten vermeiden lassen. Zu wenig Toitoi und Kaffeemaschinen. Doch bei einem Event, der jedes Jahr woanders stattfindet, ist 100% Perfektion praktisch unmöglich. Das Schöne ist, dass das Gigathlon-OK ehrlich an Kritik und Rückmeldungen interessiert scheint um den Event NOCH besser zu machen. Deshalb ist Giga für mich auch…
… einfach mega!

Mueller Ruedi 8.7.2011 7:39 Uhr

Gigathlon, zum7. und wie immer “einfach super”. Was die Verantwortlichen mit ihren Helfern immer wieder, Jahr fuer Jahr leisten, ist gewaltig. Die ganze Organisation, der  ganze Ablauf und die Strecken, alles ist vom Besten.
Sicher gibt es immer kleinere Maengel aber ich denke nicht, dass man erwarten kann dass jeder Meter ausgeschidert ist oder das man nie anstehen muss. Das gehoert eben auch zu diesem Event, mal auszuharren, mal unsicher zu sein oder mal nicht genau zu wissen wie es weitergeht.
Mir gefaellts und ich kann mir schlecht vorstellen irgedwann nur noch als Zuschauer dabei zu sein.

Ernst Trachsel 8.7.2011 6:36 Uhr

Ich war auch schon 5 Mal dabei und fand einmal mehr den Anlass im Grossen und Ganzen sehr gelungen. Einen grossen Dank dem OK-Team und den Helfern. Ich durfte die Velostrecken absolvieren und diese waren fantastisch schön. Überhaupt war das Wallis mit diesem Wetterglück einmalig schön. Einzig die Warterei auf der Plaine Morte Bahn war mühsam. Besser wäre gewesen, wenn die Begleiter einen Gutschein erhalten hätten für die Bahn an einem anderen Termin zu besuchen. Wir reisten mit dem Zug an und fanden es ohne Auto super!

Roger B. 8.7.2011 6:30 Uhr

Ich war der Inliner in unserem 5er Team. Die Strecke am Samstag war wirklich schön, aber leider zum Teil zu eng oder zu starke Richtungswechsel, was prompt zu vielen Unfällen geführt hat. Ich fands cool, dass wir Inliner ebenfalls mal etwas Höhenmeter am Sonntag überwinden mussten. Immer etwas Abwechslung ist super! Leider war die Wartezone bei den Bergbahnen am Samstag nicht sehr gut, aber auch das haben wir überstanden. Für den Biker war es am Samstag, etwas sehr lang, da bis ca. um 16 Uhr warten muss bis er loslegen konnte. Ansonsten top organisiert und das Essen war jeden Tag sehr fein gekocht. Kompliment!

Walter Bürki 7.7.2011 20:21 Uhr

Von 5 Gigathlon’s war es für mich eindeutig der schönste. Die Samstags Bike Strecke war der Hammer. Ist mir noch nie passiert, dass ich bergab den höheren Puls hatte als bergauf. Die Velostrecken waren von der Aussicht top und die Abfahrten nicht so schlimm wie vermutet. Hinauf zur Moosalp, waren erstaunlich viele Zuschauer.
Noch zum Schimmen: ich finde die 750m Runden fast besser als mitten durch einen See. Erstens hatte es regelmässig Zuschauer, die man zwar nicht hörte aber z. Teil erkannte und zweites wusste man nach 2 Runden, jetzt habe ich schon die Hälfte.
Ein kleines Minus bei der Organisation in Crans Montana. Der Schimmeinstieg und andere Absperrungen waren noch nicht fertig oder vorhanden. Und die Wechselzone bei der Seilbahn, war irgendwie unlogisch oder mit zuwenig Richtungspfeilen ausgeschildert.

Walter Rüegg 7.7.2011 19:00 Uhr

Dies war mein erster Gigathlon. Mit grosser Vorfreude und Erwartungen ging ich mit meinen Teamkollegen ins Wallis. Es war einfach der Hammer. Ein riesen Komplement dem OK. Ich musste mich auf der Laufstrecke auf den Pleines Mortes und an der sonntäglichen Velostrecke durchbeissen aber die Strecken waren genial. Und das Glücksgefühl das Etappenziel erreicht zu haben, lässt sich kaum beschreiben. Das Camp und das Verpflegungskonzept in Turtmann waren super. Zu korrigieren wäre in erster Linie die Anzahl der WCs. Diese waren in zu geringer Anzahl vorhanden. Was nützen WC’s auf einem Anhänger? Unglücklich war auch der Wechsel am Samstag vom Läufer zum Biker. Die Bahn war zu wenig effizient um den Ansturm zu bewältigen. In solchen Fällen müsste eine Priority-Linie für die Sportler eingerichtet sein.
Aber Hut ab vor dem OK!

Sonja Gisler 7.7.2011 18:55 Uhr

unbeschrieblich cool.wätter,d’Ortschaft,d’Organisation,z’Ässä aues hed gstummä.härzlichä dank dä friwilligä häufer:)

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