Das Blaue Wunder auf Erfolgswelle

Redaktion FIT for LIFE

Nationales Wasserprojekt erfolgreich abgeschlossen

Die letzte Etappe des nationalen Wasserprojekts «Das blaue Wunder» ist geschafft: Der Bündner Ernst Bromeis-Camichel ist am Nationalfeiertag nach über 310 Crawl-Kilometern nach Luzern zurückgekehrt. Innerhalb eines Monats hat der WWF-Wasserbotschafter das grösste Gewässer jedes Kantons durchschwommen, um auf den unermesslichen Wert des Wassers aufmerksam zu machen.

Das blaue Wunder Copyright: Andrea Badrutt, Chur

Am 1. Juli 2010 fiel in Luzern der Startschuss für das nationale Wasserprojekt «Das blaue Wunder» des Bündner Wasserbotschafters Ernst Bromeis-Camichel. Genau einen Monat später hat sich Bromeis nach zahlreichen Crawl- Stunden wieder am Ausgangspunkt seiner Reise eingefunden. Dabei hat er in jedem Schweizer Kanton den grössten See der Länge nach durchschwommen und die Distanzen zwischen den Etappenzielen weitgehend mit eigenen Ressourcen per Bike oder zu Fuss bewältigt.

«‹Das blaue Wunder› führt mich durch Wellentäler von Glück und Schmerzen», zog Bromeis an der Medienkonferenz in Luzern Bilanz. Seine Schwimmreise führte ihn unter anderem durch den Lago Maggiore, Lac Léman, Lac de Neuchâtel, Walensee, Bodensee, Zürichsee und Zugersee. Aber auch kleinere Seen wie der Burgäschisee im Kanton Solothurn, Lac de la Lucelle im Jura oder Sämtisersee in Appenzell Innerrhoden waren auf dem Programm.

Das Blaue Wunder Schweiz 2010

Dabei stand für Bromeis neben der sportlichen Leistung vor allem die Sensibilisierung für den unermesslichen Wert des Wassers im Vordergrund: «Es ist ein Privileg, in einem solchen von sauberem Wasser gesegneten Land leben zu dürfen», betonte er.

Unter dem Patronat des WWF-Schweiz Ernst Bromeis hat die längste jemals geschwommene Strecke der Schweiz als WWF- Wasserbotschafter gemeistert. «Er hat mit seiner Meisterleistung vom Bodensee bis zum Genfersee auf den unschätzbaren Wert der natürlichen Gewässer in der Schweiz aufmerksam gemacht. Dazu gratulieren wir Ernst Bromeis herzlich», sagte Andreas Knutti, Leiter Bereich Wasser bei WWF Schweiz. Die Umweltorganisation hat das Patronat für «Das blaue Wunder» inne und die Reise von Bromeis begleitet: In einem blauen Überseecontainer wurden an den Etappenorten faszinierende Wasserbilder von Michel Roggo gezeigt.

Das Blaue Wunder 2010

Nach dem Bündner Projekt 2008 und dem Schweizer Projekt 2010 möchte Bromeis im Jahr 2012 seine Vision einer Europäischen Wassertrilogie verwirklichen: «Dann will ich mit der blauen Botschaft den Rhein hinab schwimmen. Von der Quelle bis nach Rotterdam. Der Europäische «Überflusswürde den Kreis schliessen.»

Nach dem Bündner Projekt 2008 und dem Schweizer Projekt 2010 möchte Bromeis im Jahr
2012 seine Vision einer „Europäischen Wassertrilogie“ verwirklichen: „Dann will ich mit der
blauen Botschaft den Rhein hinab schwimmen. Von der Quelle bis nach Rotterdam. Der
Europäische „Überfluss“ würde den Kreis schliessen.“

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