Training mit miCoach – der Bericht von Marc Hofer
Redaktion FIT for LIFE
Unterwegs mit der neuen Lauffreundin
31 Grad, 13:30 Uhr, nach 11,4 Kilometer mehr oder weniger hügeliger Laufstrecke, einer erfrischenden Dusche immer noch nass geschwitzt, schreibe ich nun diesen nächsten Blog. Ich fühle mich ziemlich ausgelaugt, merke die Hitze und die schweren Beine von meinen anderen Hobbys. Genau 80 Tage trennen mich vor meinem grossen Ziel «Greifenseelauf 2010».
Seit meinem letzten Blog Ende April sind wieder zwei Trainingsmonate vergangen. Der miCoach hat mich ständig begleitet, obwohl ich ihm nicht immer treu war. Zeitweilen vergesse ich ihn zuhause oder verzichte auf seine Unterstützung. Schliesslich bin ich an den Läufen auch auf mich alleine gestellt. Zudem möchte ich sein menschliches Pendant Thomas nicht vernachlässigen und verzichte ungern auf unsere spannenden Gespräche beim Training. In letzter Zeit habe ich zwei Läufe absolviert, die 10 Kilometerstrecke am Winterthur-Marathon und den Andelfinger Wylandlauf über 15 Kilometer.
Unterschiedliche Erfahrungen haben die zwei Läufe geprägt: Am Winterthur-Lauf wurde ich durch das schlechte, kalte Wetter begleitet. Ausserdem bekundete ich Mühe mit dem engen Start und der lang anhaltenden Steigung zwischen Kilometer 5 und 7. Auf dem letzten Laufkilometer begleitete mich eine grosse Fanschar, was mir zusätzlich Power für einen Sprinteinlauf gab. Ich war mit meiner Laufzeit von gut 55 Minuten sehr zufrieden, konnte ich mich doch gegenüber dem Dübendorfer-Lauf steigern.
Der Andelfinger Wylandlauf war geprägt von starken Regenfällen und morastigem Untergrund. Besonders fasziniert hat mich – trotz schlechtem Wetter – die grosse Läuferschar. Bereits in der Umkleidekabine merkte ich, dass sich ein richtiger Läufer nicht vom Wetter beeinflussen lässt. «Das Wetter ist nicht schlecht, man ist nur falsch angezogen!» hörte ich aus vielen Kehlen.
Ich startete besser als sonst und liess mich auch durch den schlüpfrigen, dreckigen Startkilometer nicht beeindrucken. Ich fühlte mich gut und liess mich glücklicherweise auch nicht durch die «Schnellstarter und dann Zurückfallende» beeindrucken und spulte meine knapp 15 Kilometer ziemlich mühelos in knapp 1 Stunde und 25 Minuten ab. Trotz zentimeterdicker Dreckschicht bis zu den Hosen hoch fühlte ich mich sehr gut und hatte von nun an die Gewissheit, einen Halbmarathon durchstehen zu können. Auch die Tage danach waren physisch wie psychisch angenehm. Meine regelmässigen Trainings mit meiner «Lauffreundin» miCoach – ich habe mich für die Frauenstimme entschieden – und meinem Trainingspartner Thomas haben sich gelohnt.
Im Juli ist Wettkampfpause und ich beschränke mich auf zweimal wöchentlich Lauftraining und gelegentlichem Schwimmen. Zudem spiele ich fast täglich Tennis, was sicherlich auch nicht schadet. Bis zum grossen Ziel laufe ich Mitte August noch den Sihlseelauf (ca. 15 Kilometer) und vielleicht noch spontan einen weiteren Vorbereitungslauf im September.
Dass ich mich nach den erfolgreichen Resultaten und den tollen Trainings mit dem Gedanken spiele, im November den Halbmarathon am Frauenfelder-Waffenlauf zu absolvieren (wäre sozusagen ein Heimspiel), habe ich bis heute erst meiner «Lauffreundin» miCoach verraten. Zum Glück habe ich nie eine Antwort erhalten!
Ihr hört im September wieder von mir, wenn es an die letzte Wettkampfvorbereitung geht… Einen schönen Sommer wünscht Euer Marc













Lieber Marc
Wow! Ich bin absolut verblüfft… Ich wusste gar nicht, dass du so eine Sportskanone bist. Ich wünsch dir bei all deinen Laufabenteuern weiterhin viel Spass und Erfolg.
Herzliche Grüsse
Sue