miCoach – so trainiert Franziska
Redaktion FIT for LIFENach Verletzung wieder voll auf Kurs
Wie ich das letzte Mal geschrieben habe, hatte ich mir mein Knie an der Zürich-Marathon-Stafette verletzt. Obwohl ich ab Mitte Mai schmerzlos war, konnte ich nicht länger rennen als zwanzig, dreissig Minuten, sprich ca. 6 km. Anfangs dachte ich, dass ich vielleicht noch zu früh wieder Vollgas geben wollte. Doch als es einfach nicht gebessert hatte und ich den Sportarzt konsultierte, welcher mir auch nicht helfen konnte, wusste ich, dass ich meine Strategie ändern musste.

Der Umstand, dass es den ganzen Mai nur geregnet hat, kam mir daher ganz gelegen. Da ich immer noch zu den Warmduscher-Läufern gehöre, die sich einfach nicht gern verregnen lassen, konnte ich die Zeit nutzen, um meine Knie zu heilen.
Als es nach der langen Regenphase im Mai dann endlich wärmer geworden ist, konnte ich mich auch wieder meinem Trainingsplan von Adidas miCoach widmen. Viermal die Woche gebe ich seitdem mein Bestes, um am Greifenseelauf möglichst gut abschneiden zu können. Meine Knieschmerzen konnte ich durch andere Schuhe (adidas) und einer veränderten Gangart erfolgreich in den Griff bekommen.
Ich kann also jedem Laufanfänger – trotz toller Unterstützung durch miCoach – eine persönliche Laufanalyse wärmstens empfehlen. Es passt nicht jeder Schuh an jeden Fuss. Das darf nicht vergessen werden. Also falls ihr auch Schmerzen in euren Gelenken habt, lasst euch mal testen. Sicher ist sicher. Denn wollen wir nicht alle Spass am Laufen haben anstatt voller Angst auf den nächsten Schmerzschub zu warten?
Seit ich den Trainingsplan konstant verfolge und daher auch nur noch selten im freien Modus laufe, ist mir die sympathische Frauenstimme aufgefallen, welche mir jeweils am Ende jedes Trainings «super gemacht» in die Ohren flüstert. Anfangs musste ich schmunzeln, da ich meine Leistung damals noch nicht als super eingestuft hätte, aber es war nett gemeint und vor allem motivierend.
Probleme habe ich einzig mit dem Schrittzähler. Regelmässig springt er bei der «Sensorensuche» einfach nicht gleich an. Bevor ich ihn nicht in alle Einzelheiten zerlegt und wieder zusammengebaut habe, macht er wortwörtlich keinen Schritt. Dies strapaziert meine Nerven. Denn wenn ich in voller Montur und Musik im Ohr bereit bin loszulegen, habe ich nicht gross Lust, erst noch den Schrittzähler in die Gänge zu bringen.
Was ich mir immer wieder gerne ansehe, sind die Statistiken von meinen Läufen. Besonders freue ich mich jeweils, wenn ich wieder einer der zahlreichen Rekorde geschlagen habe; schnellster Kilometer, weiteste Distanz etc.
Die nächsten zwei Wochen werde ich ein Höhentraining absolvieren. Ich hoffe, dass es fruchten wird. Danach fahre ich ans Meer, wobei ich mich frage, um welche Tageszeit ich trainieren sollte, damit ich nicht einen Hitzeschlag erleide. Vermutlich werde ich versuchen, mich früh morgens aus den Federn zu machen und mein Training zu absolvieren. Sollte es aber doch zu heiss werden, kann ich mich immernoch im Meer erfrischen.













