Biennathlon 2010 – Der Bericht von Tamara Pellet

Redaktion FIT for LIFE

Biennathlon-2010«Kollision mit einem Brückengeländer – trotzdem hat der Biennathlon riesig Spass gemacht!»

«Couple Startplatz für den Biennathlon zu gewinnen.» Durch diese Überschrift wurde ich motiviert. Warum eigentlich nicht? Ein vermeintlicher Partner (Daniel Hefti) war schnell gefunden. So bewarb ich mich zusammen mit meinem Partner um diesen Startplatz. Eigentlich habe ich schon nicht mehr damit gerechnet, aber plötzlich erhielt ich eine SMS. «Herzliche Gratulation zum Couple Startplatz am Biennathlon». Und schon stieg die Nervosität. Schnell war Daniel klar: Ich schwimme und laufe, und du fährst Inline und Bike, sagte er zu mir. «Ehhhm, ok», meine Antwort.

Aber nun zum Rennen: Die andauernden Regenfälle veranlassten die Veranstalter einige Anpassungen an die widerlichen Umstände zu tätigen. So wurde die Schwimmstrecke auf 1 km verkürzt. Die Bikestrecke wurde vereinfacht.

Der Biennathlon begann mit der Disziplin Inline. Dort verpasste ich den Postabgang und schlug mich im Mittelfeld herum. Teilweise alleine versuchte ich mich auf der mit nassen Stücken versetzten Strecke über die Runde zu schlagen. So war ich mit meiner Leistung auch nur mittelmässig zufrieden (Ich hatte mir eine Zeit um 30 Minuten vorgenommen und lief in 36 Minuten in die Wechselzone).

Biennathlon

Mein Partner konnte sich im Schwimmen um einige Positionen nach vorne kämpfen. Aber nun kam das Biken. Eigentlich dachte ich, im Mittelfeld mitfahren zu können. Aber ich glaube auf dem ganzen Aufstieg wurde ich von unzähligen Bikern überholt. Als dann mein Terrain begann, die flacheren Streckenteile, war der Weg zu eng zum Überholen. So war ein Kolonnenfahren mit kollektivem Bremsen angesagt.

«La d’schädere la!» war dann auch mein Ausruf von hinten. So konnte ich in Richtung Biel die eine oder andere Position doch noch zurückgewinnen. Leider musste ich kurz vor dem Ziel – mit nach sich ziehenden Prellungen – feststellen, dass sich Brückengeländer nicht von einer Bikerin verschieben lassen.

Beim Abschliessenden Laufen durfte Daniel noch die Kohlen aus dem Feuer holen. Mit einer guten Laufleistung konnte er noch ein, zwei Positionen gut machen. Die Laufstrecke forderte den Läufern einiges an Koordinationsvermögen ab. Der glitschige Untergrund und die engen Wege liessen so manches Läuferherz vor Nervenkitzel höher schlagen. So konnten wir Schlussendlich unser Abenteuer auf dem 67 Platz (von 93) beenden. Eigentlich wäre das Ziel ein Platz im Mittelfeld gewesen. 10 Minuten haben uns am Schluss zur Erreichung dieses Ziels gefehlt. Ganz klar lag diese Zeit auf der Bikestrecke, wo ich doch sehr viel Zeit verloren habe. Zumindest weiss ich jetzt auch, wo man an seinen Beinen überall einen Krampf bekommen kann!

Vielen Dank dem Fit for Life für den Startplatz. Es hat riesig Spass gemacht.

Biennathlon_2010

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