Als Neuling am Gigathlon – Frank Schori berichtet
Redaktion FIT for LIFE
Zum ersten Mal Gigathlon
Ja, auch das gibt es. Ausdauersportler, die noch nie zuvor an einem Gigathlon teilgenommen haben. Frank Schori ist einer der Novizen, der vom 9.-11. Juli 2010 zum ersten Mal Gigathlon-Luft geschnuppert hat – und regelrecht begeistert war. Er beschreibt in seinem Bericht, wie es ihm und seinem Team an der ersten Gigathlon-Teilnahme ergangen ist.
Als wir uns letztes Jahr im November entschlossen, uns zusammen zu tun und als Swisscom Firmen-Team zu starten, hatten wir noch keine Ahnung, auf was wir uns da einlassen. Als Erstes galt es überhaupt einmal einen der begehrten Startplätze für ein «Team of Five» zu ergattern. Das heisst, am Stichtag morgens ab 05:00 zuhause auf dem Laptop konstant die F3 Taste zu drücken, bis das Anmeldefenster erscheint. Dann war es soweit, das Team «Pentagonium» war geboren, das Abenteuer und somit auch das Training für die anspruchsvollen Strecken konnte beginnen!
Ein paar Monate später ging es dann los. Mit Trainingsrückstand – welchen man glücklicherweise das auf den verregneten Frühling abschieben konnte – machten wir uns alle auf Richtung Thun. Nachdem wir am Freitag Mittag schon in Langnau unsere Räder eingecheckt und auf der Allmend unser Zelt aufgestellt, hatten blieb uns noch genügend Zeit, um es uns im Camp, auf dem Waffenplatz Thun, gemütlich zu machen, bevor es dann in den kommenden 2 Tagen insgesamt 452 Kilometer und 7940 Höhenmeter zu bewältigen gab. Schwimmend, laufend, auf Inline-Skates, per Rennvelo oder auf dem Mountainbike.

Der «Rising Saturday» führte uns von Thun ins Emmental, via Glaubenbielenpass zum Lungernsee und via Interlaken zurück nach Thun. Von strahlendem Sonnenschein bis Gewitterregen mit Hagel auf der Laufstrecke, bot uns das Wetter eine Kostprobe seiner Unberechenbarkeit. Erschöpft gönnten wir uns am Abend des ersten Tages noch ein erfrischendes Hopfengetränk und mischten uns unter die andern Gigathleten. Von viel Schlaf war in dieser Nach nicht die Rede, mussten die Ersten doch schon kurz nach 4:00 wieder aus dem Schlafsack. Frühstück vor dem ersten Einsatz war angesagt, darauf musste unsere Schwimmerin Jana schon wieder in die Wechselzone.
Der «Shining Sunday» begann mit einer Schwimmstrecke von wiederum 3km, diesmal im Thunersee, durch das Treibholz, welches vom samstäglichen Gewitter in den See geschwemmt wurde. Ein Kampf gegen das Holz und die andern Schwimmer/innen. Die restliche Strecke verlief dann durch den Kanton Freiburg, über den Jaunpass und über eine kurzfristig geänderte Bikestrecke wieder zurück nach Spiez/Thun.
Für unser Team «Pentagonium» endete der Gigathlon erst am Sonntagabend spät mit dem Zieleinlauf in Thun. Trotz einem Sturz auf der Inlinestrecke – Petra nahm die Abfahrten am Sonntag ein bisschen zu motiviert in Angriff – erreichten wir unser Ziel welches lautete: Ohne Zeitstrafe und in der vorgegebenen Zeit ins Ziel. Alles in allem war es ein tolles Teamerlebnis und wir werden diese 3 Tage in Thun in bester Erinnerung behalten. Wir freuen uns schon auf den Gigathlon 2011 und hoffen, dort wieder in der gleichen Zusammensetzung teilnehmen zu können.













