Graubünden Marathon

Redaktion FIT for LIFE

Graubuenden_Marathon_2010Zwei Erfolgsgeschichten

«Ich bin zurück», sagte der Sieger des diesjährigen Graubünden Marathon, Timothy Short aus Grossbritannien. Der Brite startete am Samstag zum ersten Berglauf nach seinem Bike-Unfall im letzten Jahr und gewann souverän mit 3:24:58-Stunden. «Es ist speziell, ein Rennen zu gewinnen, das Jonathan Wyatt fünf Mal für sich entschieden hat», freute sich Short im Ziel. Jonathan Wyatt ist seit Ende der 90er Jahre der weltweit dominierende Bergläufer.

«Wie am Schnürchen» lief das Rennen auch der Baslerin Maja Meneghin-Pliska. Nach 3:59:14-Stunden erreichte sie als erste Frau das Ziel. Vor einem Jahr musste sie sich noch mit Rang 8 begnügen. Die Steigerung erklärt sich die 32-jährige Osteopathin und Physiotherapeutin mitunter auch mit der besseren Vorbereitung. Nach Abschluss ihrer Ausbildung könne sie sich nun intensiver auf das Laufen konzentrieren. In ihrer neuen Heimat, dem jurassischen Vermes gehe es zudem auch “ziemlich giftig auf und ab”. Ebenfalls gesteigert hat sich der ehemalige Spitzenlangläufer Gion-Andrea Bundi. Ohne grosse Probleme lief er hinter Short als Zweiter ins Ziel.

Die Strecke des 8. Graubünden Marathon führte in diesem Jahr nicht wie gewohnt auf das 2865 Meter hohe Rothorn, sondern auf den Piz Scalottas auf 2321 Meter über Meer. Die Differenz von 500 Höhenmetern nahm dem Rennen jedoch nichts von seiner Härte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten mit der Distanz, den Anstiegen und vor allem auch mit dem Wechsel zwischen Auf und Ab zu kämpfen. Oftmals traten Salz- und Wassermangel und Muskelkrämpfe auf.

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