miCoach – der 2. Trainingsbericht von Brigitte Dürr
Redaktion FIT for LIFE
«Super gemacht» – der miCoach motiviert!
Der zweite Monat mit meiner treuen Begleiterin «Lucy» alias miCoach von Adidas ist nun auch schon vorbei. Und hat gleich mit einem Highlight in meiner «Sportler-Karriere» begonnen. Ich habe mich – zusammen mit Freunden natürlich – zu Sportferien im sonnigen Spanien entschlossen. Wobei ich zum Thema «sonnig» einiges zu sagen hätte: Statt des erhofften Sonnenscheins hat uns nämlich fast ausschliesslich Regen erwartet. Regen in jeder bekannten Form: Vom leichten Nieselregen am Morgen, bis zum Gewittersturm und strömendem Nachmittagsregen gab es wahrlich jede Variation zu erleben. Nicht das wir uns besonders darüber gefreut hätten, aber ändern konnten wir es eben auch nicht und ich habe deshalb kurzerhand beschlossen, den Regen einfach zu ignorieren und mich und mein Training auf die Sonnenpausen zu konzentrieren.
Ich hatte mich zu einem Laufkurs angemeldet und war ziemlich gespannt, was mich da erwartet. Sind das alles «Cracks», die mir weit davon rennen oder hab ich auch eine Chance mitzuhalten? Früh am ersten Morgen ging’s dann los. Die Gruppe schien sympathisch und sowohl vom Alter als auch vom Geschlecht her gut durchmischt. Bei der Einteilung hab ich mich mal in die mittlere Leistungsgruppe eingestuft: Mittel hiess 1 km in ca. 6 Minuten 30 zu laufen. Schien mir machbar…
Gleich am ersten Tag hab ich mich dann aber ziemlich anstrengen müssen. Die Landschaft war wunderschön, die Laufstrecke führte uns entlang der rauhen Küste Spaniens und der Regen hatte das Terrain zwar aufgeweicht, aber dafür war die Hitze erträglich. Was ich aber irgendwie nicht ganz so gesehen habe beim Buchen waren die ganzen Steigungen. Rauf und runter ging es, über Stock und Stein, durch dampfende Fichtenwälder, die hin und wieder Atemberaubende Blicke auf die Küste zu unseren Füssen frei liessen. Oder gelassen hätten, wenn man denn vor lauter Schweiss in den Augen was gesehen hätte.
Aber die Gruppe war toll und wir hatten eine super Stimmung. Meist sind wir morgens ca. 1,5 Stunden zusammen gelaufen und am Nachmittag gab es dann Technik-Trainig oder Intervall-Training. Ich habe einiges Neues gelernt. Und das schlechte Wetter hatte dann auch sein Gutes: Da der Strand nicht wirklich zum Verweilen einlud, habe ich brav alle Trainings mitgemacht.
Lucy’s Trainingsvorschläge für diese Woche habe ich natürlich bei Weitem übertroffen. Aber dank der freien Trainings-Funktion FREE konnte ich die absolvierten Trainings aufzeichnen und mir jeden Abend meine Leistungen anschauen. Eine Funktion die zusätzlich motivierte war natürlich der Kalorienzähler: Schliesslich konnte ich mir mit gutem Gewissen all abendlich den Bauch am Buffet voll schlagen.

Mein persönliches Highlight aus meinem Aktiv-Urlaub war aber natürlich, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben 21 km gelaufen bin. Zwar durchaus nicht im Renntempo, aber ich habe durchgehalten und es hat sogar Spass gemacht. Am Abend war ich dann richtig stolz auf mich und weiss nun, dass ich den Greifensee-Lauf schaffen kann, wenn ich weiterhin trainiere.
Der «Downer» kam mit dem Leistungstest. Dieser wurde so richtig professionell gemacht und dank meiner Werte und verschiedener Vorträge, die ich auch noch besucht habe, weiss ich es nun definitiv. Mein Puls beim Training ist viel zu hoch. Deshalb heisst es für die kommenden Monate: Mit tiefem Puls trainieren! Zusätzlich richtig geplante Intervall Trainings sollten aus mir lahmer Schnecke dann (hoffentlich) bis zum September eine einigermassen akzeptable Läuferin machen. Ich bin ja mal gespannt.
Es ist komisch, so langsam zu trainieren und ich muss mir dauernd sagen dass mich dies weiter bringt als mein ungeplantes und unkontrolliertes Rumgerenne der Vergangenheit. Auch jetzt ist Lucy mein treuer Begleiter und ermahnt mich mit immer gleicher, netter Stimme meinen Puls zu halten.
Mein neuester Ehrgeiz ist nun, dass ich eine möglichst hohe Prozentzahl meines Trainings in der richtigen Zone zu absolvieren und danach im «Feedback» zu lesen wie gut oder schlecht ich trainiert habe. Die letzte Woche hatte ich sogar zwei Mal ein «Super gemacht» am Ende meines Trainings statt der bereits gewohnten «Gut gemacht». Ob das Absicht ist oder einfach per Zufalls-Generator kommt? Ich weiss es nicht und es ist mir auch egal – denn es hat mich motiviert und dass ist ja schliesslich die Hauptsache. Und nun: auf in den nächsten Monat!
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