miCoach – der Testbericht von Franziska Säuberli
Redaktion FIT for LIFE
Laufende Fortschritte, die sich «sehen» lassen
Nun sind die ersten vier Wochen mit meinem miCoach bereits vorbei. Effektiv waren es nur etwas mehr als zwei, aber dazu später mehr. MiCoach ist wirklich ein tolles Gerät und ein angenehmer Begleiter. Die Konfiguration mit dem Computer war ganz einfach. Obwohl ich – typisch Frau – nicht besonders geduldig bin mit elektrischen Geräten, war die Oberfläche auf adidas.com/micoach selbstredend und übersichtlich. In wenigen Schritten konnte ich meine persönlichen Einstellungen konfigurieren.
Die Möglichkeiten, die miCoach offeriert sind vielfältig und können auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Ich persönlich bevorzugte bisher im «freien» Modus zu laufen und mir jeweils die Distanz, Zeit und die Herzfrequenz ansagen zu lassen. Jedes mal, wenn miCoach wieder mit dem Computer synchronisiert wird, werden die gesammelten Daten in Grafiken dargestellt. Besonders spannend finde ich dabei, dass ich so meine Fortschritte «sehen» kann.
Bis jetzt kann ich nichts Schlechtes zu miCoach sagen. Schade ist einzig, dass der Kopfhörer nur einen Knopf für ein Ohr hat. Vor allem wenn man noch einen mp3-Player anschliesst, wäre ein «richtiger» Kopfhörer angenehmer. Aber man kann ja jederzeit seine eigenen Kopfhörer anschliessen, weshalb es eben nicht wirklich ein Negativpunkt ist.
Jetzt möchte ich aber noch darauf zurück kommen, weshalb ich miCoach erst etwas mehr als zwei Wochen benutzen konnte. Wie ich euch bereits in meinem ersten Blog geschrieben habe, hatte ich mich für den Zürich Staffelmarathon vom 11. April 2010 angemeldet. Mein Team war super motiviert und auch ich freute mich auf meinen allerersten Lauf-Wettkampf über zehn Kilometer. Als zweite Läuferin war ich – mit miCoach – unterwegs und durfte die tolle Stimmung vom General-Guisan-Quai bis Erlenbach ZH geniessen. Dies war wirklich ein besonderes Erlebnis! Zwischen meinem siebten und achten Kilometer verspürte ich dann plötzlich einen stechenden Schmerz im linken Knie.
Wie ich war, so voller Adrenalin und angetrieben durch die anderen Läufer, wollte ich nicht aufgeben. Alleine aus Solidarität zu meinen Teammitgliedern kam Aufgeben nicht in Frage. Angekommen in der zweiten Wechselzone mit 1h und 5min, konnte ich nicht mehr gehen. Hinkend fuhr ich zurück nach Zürich, um unsere Schlussläuferin in Empfang zu nehmen.
Über mein Resultat hatte ich mich wirklich gefreut. Schliesslich war es meine bisher schnellste Zeit über zehn Kilometer. Leider musste ich in der Folge mein Knie während 12 Tagen schonen, welches sich entzündet hatte. Ich war wohl doch physisch noch nicht bereit für zehn Kilometer Asphalt. Man sollte eben das parallel zum Lauftraining auszuführende Krafttraining nicht unterschätzen. Heute geht’s mir wieder gut und ich bin – unterstützt durch das tolle Wetter – super motiviert meine Trainings mit miCoach fortzusetzen.
Ich freue mich, euch bereits in vier Wochen von meinen nächsten Erlebnissen mit miCoach erzählen zu können!
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