Start der Inlineskating-Saison
Redaktion FIT for LIFE
Tipps zum Skaten und zu den Rollen
Die Strassen sind schneefrei, der Rollsplit ist weggeräumt, die Temperaturen steigen, die ersten Wettkämpfe (Swiss-Inline-Cup und Gigathlon) und Monday Night Skates sind nicht mehr weit weg. Höchste Zeit, mit Inlineskates eine Ausfahrt zu wagen. Falls Sie neue Schuhe suchen, werden Sie beispielsweise bestimmt unter den Marken Rollerblade, K2, Fila, Bont oder Powerslide fündig. Wer sich auf seine alt bewährten Inlineskates verlässt, aber vielleicht die Rollen ersetzen möchte, für den haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt. Ausserdem können Sie ein ausführliches Dossier mit allen Infos rund ums Inlineskating gratis downloaden oder bestellen.
Welche Rollengrösse ist die beste?
Die passende Rollengrösse hängt vom Einsatz der Skates ab. Je grösser der Durchmesser, desto schneller «rollt es» und desto ruhiger ist das Fahrverhalten. Die Nachteile: Man steht etwas höher, hat dadurch ein weniger direktes Fahrgefühl und eine etwas schlechtere Balance. Und: Grosse Rollen bedingen eine längere Schiene, wodurch wiederum die Wendigkeit der Skates eingeschränkt wird. Entsprechend sind die Pluspunkte von kleinen Rollen: tieferer Schwerpunkt, eine schnelle Beschleunigung, besseres Gleichgewicht und ein agiles und wendiges Fahrverhalten. Bei hohen Tempi ist das Fahrverhalten allerdings unruhiger als bei grossen Rollen. Empfehlung für City- und Fitnessskater: 80- bis 90-mm-Rollen. Für geübte Skater, die längere Strecken am Stück skaten oder an einem Wettkampf teilnehmen: 90 bis 100 mm. Immer öfter kommen auch 110-mm-Rollen zum Einsatz, teils gemischt mit 100-mm-Rollen.
Was bewirken unterschiedliche Härten der Rollen?
Die Härte wird in Durometer (A) angegeben. Mit harten Rollen (85 bis 86 A) skatet man schneller, weil der Rollwiderstand geringer ist. Der Nachteil: auf feuchten Strassen rutscht man damit beim Abstoss leicht weg, weil die Haftung fehlt. Weiche Rollen (82 oder 83 A) bieten eine bessere Haftung, sind aber langsamer. Viele Skater kombinieren verschiedene Härten miteinander. Die beiden mittleren Rollen hart, um schneller zu rollen, vorne und hinten weichere für einen besseren Abstoss.
Was tun bei Regen?
Erstens: Vorsichtig skaten! Fussgängerstreifen, Dolendeckel und grosse Pfützen sind Gefahrenherde, die man möglichst umfahren sollte. Auch nasse Blätter oder Schmutz auf der Strasse sollten gemieden werden. Zweitens: Weichere Rollen oder «Regenrollen» montieren: Diese haben einen weichen Kern und bieten so eine etwas grössere Abstossfläche als «normale» Rollen. Der Nachteil dieses Materials: Es rollt langsamer, wenn die Strassen wieder trocken sind.
Gehen die Kugellager im Regen kaputt?
Das kommt aufs Material an. Es gibt Lager aus Chromstahl, Titanium oder Keramik. Für Regen geeignet sind Kugellager aus Keramik, da diese keine Öle oder Fette brauchen und gute Laufeigenschaften besitzen. Dafür sind diese etwas teurer. Chromstahl-Lager müssen möglichst nach jeder Regenrunde gepflegt werden, sonst beginnen die Lager zu rosten. Im Klartext: Rollen abschrauben, Kugellager ausbauen, reinigen, trocknen und wieder einbauen. Tönt kompliziert, ist aber mit einem speziellen Werkzeug einfacher als man meint (im Fachhandel fragen). Halboffene und offene Kugellager sind einfacher zu war- ten, aber etwas anfälliger auf Schmutz. Geschlossene Lager sind weniger anfällig auf Staub und Schmutz, aber im Regen nach einiger Zeit auch nicht mehr dicht.
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Schlagworte: Inline-Skating












