Gommerlauf 2010 – Erlebnisbericht von Myrta Portmann
Redaktion FIT for LIFEGrosse Überraschung und unvergessliches Erlebnis
Ich traute meinen Augen nicht, als ich ein Mail erhielt mit der Anschrift: Sie haben Gewonnen! Startplatz am Gommerlauf 2010 und eine Uebernachtung im Wellnesshotel Salina Maris. Ich freute mich nicht zu fest, ob das stimmen kann? Nur zwei Tage später kam schon per A-Post die Bestätigung vom Hotel Salina Maris. Na ja, es war wohl doch so!

So nahmen mein Mann und ich am Samstag morgen 27.02.den Zug in Richtung Oberwallis. Es war ein herrlicher Tag! Die Sonne schien und die Fahrt über Andermatt ist immer etwas ganz spezielles. In Blitzingen holten wir gleich schon die Startnummer für den Sonntag. Da gab es doch schon Teigwaren als Kraftspender für den Gommerlauf 2011! Uuh, mal zuerst schauen, wie es läuft mit dem von morgen…. Wir verfolgten auch gleich schon mal den Start für den 21km und schnupperten so mal die Rennatmosphäre. Immer etwas spezielles, finde ich.
Danach nahmen wir den nächsten Zug und fuhren weiter nach Mörel. Hier stand auch schon das Hoteltaxi bereit und chauffierte uns hinauf nach Breiten zum Hotel Salina Maris. Der Hunger trieb uns dann nochmals nach Mörel hinunter. Nun war ein Spaziergang angesagt. Schliesslich wollte ich mich auch noch ein wenig an die Walliser Luft gewöhnen. Danach verwöhnte uns das Wellnessbad im Hotel. Es tut halt schon immer mal wieder gut, sich so zu entspannen. Man macht es nur viel zu wenig. Ein feines Nachtessen in der nahegelegenen Taverne mit einem guten Tropfen Walliser Wein rundete dann unseren ersten Tag im Oberwallis ab. Geschlafen habe ich wie ein Murmeltier. Ich konnte es kaum glauben, dass es schon morgen war.

Aufstehen, Zmorgen essen und danach ging es schon wieder auf den Zug nach Blitzingen. Um 10.00Uhr war ja da der Start des Gommerlaufes. Eine Freundin, die diesen Lauf auch schon bestritten hatte, wünschte mir noch viel Glück. Irgendwie war ich etwas kribbelig und hoffte nur, dass ich irgendwie mal das Ziel in Oberwald sehen werde. Meine längste Strecke im Training waren 20km. Reicht dass? Solche Fragen schossen mir durch den Kopf im Zug nach Blitzingen. Am Bahnhof in Mörel war noch einer mit Langlaufskis da. Wir fanden dann heraus, dass wir beide bei diesem Wettbewerb gewonnen hatten und fragten uns dann, wer ist die oder der Dritte? In Blitzingen ging es schon recht hektisch zu und her. Ich wechselte noch meine Winterschuhe gegen die Langlaufschuhe und gab dann den Effektensack ab. Danach reihte ich mich im letzten Startblock schön am Rand ein und wartete geduldig auf den Startschuss. Es war noch amüsant.
Jeder um mich herum wusste noch was zu erzählen. Dem Herr gerade neben mir half ich noch die Langlaufskier anziehen. Er hatte rechte Eisbrocken an den Schuhen. Nun ging es noch 10sec bis zum Start. Tief durchatmen und dann los. Nur langsam, und ja nicht stürzen, war mein Motto. Nach den ersten 3-4km verteilten sich die Leute schon ganz gut und man konnte schon sein eigenes Tempo laufen. Ich musste noch ein paar überholen bis ich wirklich mein Tempo laufen konnte. In Münster stand mein Mann am Streckenrand und ich konnte schon mal meine Kappe abgeben. Es war zu heiss, mit dieser zu laufen. Mir ging es sehr gut und ich konnte auch die Gegend noch bestaunen. Es war eine wunderschöne Strecke. Ich hatte sie mir noch etwas steiler und ruppiger vorgestellt. Also einen Stutz hatte es schon, wo näher an überhängend war als gerade. Ich kam aber gut hinauf im Gegensatz zu zwei anderen. Die zogen die Skier ab und liefen hoch. In Obergesteln kam auf einmal ein bissiger Wind entgegen. Der müsste nicht sein, dachte ich.
Total zufrieden und überglücklich erreichte ich das Ziel in 2:17h. Ich hatte mit mehr gerechnet…. Ab zur Dusche hiess hier meine Devise. Da waren wir Frauen auch nur zu viert und hatten genügend Platz. Einen warmen Kaffee und etwas Süsses gab es danach noch bei einem Kollegen in Münster, bevor uns dann der Zug wieder zurück nach Brunnen brachte. Ein friedliches und wunderschönes Wochenende neigte sich dem Ende zu. Vielen Dank für den Gewinn und dieses unvergessliche Erlebnis.









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