Planoiras Volksskilauf – Erlebnisbericht von Roger Traub
Redaktion FIT for LIFE
Schöne Erinnerungen an einen anspruchsvollen Tag
Ich bin ein angefressener Langläufer, der schon immer mal am Planoiras teilnehmen wollte. Aber eben, als sogenannter Unterländler ist es immer mit viel Aufwand verbunden, an so einem Lauf im Bündnerland teilzunehmen. Nichts desto trotz Beschloss ich in diesem Jahr, mitzumachen und Bestellt bei meiner Gemeinde eine Tageskarte, um mit dem Zug anzureisen.
Um sechs Uhr gings los ab Diegten: Mit dem PW nach Sissach, dann per Zug nach Chur, zuletzt noch per Postauto nach Lenzerheide, im Aufstieg Richtung Churwalden begrüsste uns zum Erstaunen aller die Sonne.
Da ich noch im Aufbautraining bin, war ich mir nicht so sicher, ob ich diese Strecke ohne Einbruch bewältigen könnte, ich wusste auch nicht, wie anstrengend die Strecke war. Eines vorneweg: sie ist sehr anspruchsvoll!
Da ich im Sommer mit den Rollskis trainiert hatte, erlitt ich wenig Probleme mit der Strecke. Leider wurde ich in den zweiten Block eingeteilt, somit musste ich viele Läufer überholen, was zusätzlich viel Kraft kostete. Der Schnee war sehr weich und langsam, doch ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung.
Als Belohnung gabs dann noch einen Teller Pasta. Da die Anreise für sehr lang war, nutzte ich meine Anwesenheit im Schnee und lief ich gerade noch ein paar Kilometer. Dann gings wieder Richtung Basselland. Die Reise mit all meinem Material (2 Ski, 2 Stöcke, Schuhe, Kleider) ist auch eine sportliche Leistung. Um 19 Uhr angekommen, ging ein langer aber schöner Tag zu Ende. Was bleibt, sind schöne Erinnerungen an einen harten Tag.













