Sportbekleidung für den Winter: Die besten Tipps

Andreas Gonseth

FIT for LIFE-Bekleidungstipps für den Winter

Im Winter hat man je nach Witterung schnell zuviel oder zuwenig warm. Bei bewegungsintensivem Ausdauersport ist daher eine mehrschichtige, funktionelle Bekleidung angesagt. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen.

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Allgemeine Tipps
Funktionelle Kleider bestehen aus Kunstfasern, welche die Feuchtigkeit nicht aufsaugen, sondern transportieren und weiterleiten, sodass sie zirkulieren und verdunsten kann. Die Haut bleibt dadurch zwar nicht 100% trocken, aber die Körpertemperatur bleibt möglichst konstant. Die sportliche Winterkleidung sollte nach dem bewährten Zwiebelprinzip drei Schichten umfassen:

• Eine erste Schicht als Sportunterwäsche (eventuell mit langen Ärmeln und Beinen) zur Aufnahme der Hautfeuchtigkeit.

• Eine zweite, ebenfalls knapp anliegende Schicht leitet den Schweiss nach aussen und isoliert gleichzeitig gegen Wärmeverlust (Langarmshirt mit Windstopper, Rollkragen-Fleece). Die zweite Schicht sollte auch die Luftzirkulation gewährleisten.

• Die dritte Schicht schliesslich schützt gegen Kälte, Wind und/oder Nässe (atmungsaktive Jacken oder Gilets aus GoreTex, Windstopper oder Softshell, auf langen Touren immer eine Wetterschutzjacke mitnehmen). Die Kette der funktionellen Fasern sollte sinnvollerweise nicht unterbrochen werden.

• Tragen Sie am besten immer etwas Zusatzbekleidung in einem Rucksack mit sich. Darin können Sie auch gleich noch Getränke und Nahrung verstauen, denn schnell ist man mehrere Stunden unterwegs.

• Die ideale Beinbekleidung für alle Winteraktivitäten sind lange Tights oder Thermounterhosen. Sind sie nicht allzu stark gefüttert, kann man sie auch in der Übergangszeit benutzen. Modelle mit Trägern wärmen zusätzlich die Nierengegend und haben keinen einengenden Bund. Die Unterschenkel können entweder mit hohen Gamaschen oder mit einer Funktionshose aus Gore-Tex oder ähnlichen Stoffen geschützt werden.

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• Lange Socken wärmen Achillessehnen und Waden.

• Besonders praktisch als Schutz vor Wind und Wetter sind Windstopper-Gilets, die den Rumpf warm halten, die Bewegung der Arme aber nicht behindern.

• Zum Laufen mit Stöcken empfiehlt sich ein Langlauf- oder spezieller Nordic Walking-Handschuh oder ein dünner Fleece-Handschuh, der platzsparend verstaut werden kann, wenn er unterwegs nicht mehr benötigt wird.

• Bei grosser Kälte schützen Gesichtsmasken aus dünnem Windstopper-Fleece. Nachteil: Man muss sich zwischen einer Brille und der Maske entscheiden – beides geht kaum, denn beim Ausatmen beschlägt sich sonst meistens die Brille.

• Windstopper-Mützen sind dünn und geben dennoch genügend warm.

• Trinkflaschengürtel oder kleinen Rucksack für lange Trainings und Ausflüge mitnehmen.

• Brille und Sonnenschutz sind im Winter (auch bei trüber Witterung) Pflicht.

Spezielle Tipps als PDF zum Downloaden

›› Problemzonen Kopf, Oberkörper/Hals, Hände

›› Problemzonen Beine, Füsse, Schichtenprinzip mit Variationen

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