Live-Blog vom Abu Dhabi Adventure Challenge – 6. und letzter Tag
Redaktion FIT for LIFESchlussspurt in den Bergen
Die letzte Nacht der 6-tägigen Abu Dhabi Adventure Challenge verbrachten die Athleten in der Oase Al Ain. Wegen des starken Windes musste das Camp kurzfristig verlegt werden und somit fehlten im Camp mobile Duschen und Toiletten. Glücklicherweise hatte es im Park ein winziges Bächlein, wo sich die Athleten vom gröbsten Sand befreien konnten. Bereits um 5 Uhr morgens ertönte der Startschuss zu dieser letzten Etappe, welche mit einem Orientierungslauf in der Fläche begann. Als es dann langsam hell wurde, stiegen die ersten Teams in den Klettersteig ein, welcher sie auf den Jebel Hafeet (1300 m) führte.
Unfall eines Journalisten
Das Bergmassiv zieht sich am Rande der Wüste Liwa entlang und geht bis in den Oman. Die Athleten war hier nochmals voll gefordert, ist das Gestein doch extrem scharf. Auch ein Journalist musste diese schmerzhafte Erfahrung machen, er zog sich eine tiefe Schnittwunde zu, die mit 20 Stichen genäht werden musste!
Nach OL und Klettersteig folgen Bike-Downhill und Schlusssprint
Ähnlich wie bei der Tour de France, gibt es auf dieser letzten Etappe keine grossen Rangverschiebungen mehr. So waren die Teams, die mir oben auf dem Gipfel entgegenkamen, alle ziemlich «relaxed» und genossen diesen letzten Tag. Auch das Speleo Salomon Team von Beni machte einen zufriedenen Eindruck. Trotzdem galt es die Konzentration zu behalten, denn es folgte noch ein Downhill mit dem Mountainbike sowie ein kurzer Sprint bis zum Stadtzentrum von Al Ain bevor dann beim Jahili Fort endlich die Ziellinie überschritten wurde!
Andrea Husers Team auf Platz 7
Richard Ussher und sein Team konnten dieses Rennen zum dritten Mal für sich entscheiden und siegten klar vor Adco/NZ und dem Vibram – Sport2000 Team aus Frankreich. Andrea Huser erreichte mit ihrem Team, Departement of Municipal Affairs, Abu Dhabi den hervorragenden 7. Platz und konnte fast nicht aufhören zu strahlen: «Es war einfach nur gewaltig, wir sind als Team von Tag zu Tag gewachsen. Ich werde dieses Rennen sicher nie vergessen, die Wüste ist absolut einmalig und hat mich gewaltig beeindruckt!»
Beni Hugs Team zufrieden mit Rang 9
Auch Beni war mit der Leistung des Teams sehr zufrieden: «Wir konnten unser hochgestecktes Ziel unter die Top 10 zu laufen realisieren. Der 9. Rang ist super und ich bin stolz auf das Team. Obwohl ich nicht immer ganz alles verstanden habe, was die Polen sagten, hatten wir einen guten Teamspirit.» Der Schweizer war klar der stärkste im Team und seine Teamkollegen waren des Lobes voll über ihn. Bei der feierlichen Awards Ceremony wurden dann die Preise übergeben und bei einem leckeren Nachtessen im Park Rotana Hotel, Abu Dhabi liessen die Athleten die vergangenen Tage Revue passieren.
Nächstes Jahr ein reines Schweizer Team?
Sämtliche Schweizer, die bei der diesjährigen Adventure Challenge dabei waren, sind unter den Top 10 klassiert. Darunter auch der 42-jährige Luc Beguin, der seit 1999 Adventure Rennen bestreitet. Luc war mit einem französischen Team unterwegs. Alle wollen sie nächstes Jahr wieder dabei sein – da liegt es ja wohl auf der Hand, dass es ein Schweizer Team geben wird. Beni Hug und Andrea Huser machen auf jeden Fall schon mal den Anfang: Sie werden im Februar 2010 in Patagonien gemeinsam das Wenger Patagonien Expedition Race bestreiten.
Wir dürfen gespannt sein.
Daniela Hug








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