Gigathlon Startplatz: Wer am Warmup kein Glück hatte, muss auf den 5. November hoffen

Regina Senften

Gigathlon WarmupViel Spass und Sonne am Gigathlon Warmup in Zug

Goldig, gut gelaunt und genial kam er daher, der Gigathlon-Warmup-Tag in Zug. Die Zeit spielte für einmal keine Rolle. Das einzige, was zählte war eine korrekt ausgefüllte Stempelkarte, mit welcher man mit etwas Glück eine Gigathlon-Startplatzgarantie gewinnen konnte. Herzliche Kameradschaft und viel Gelächter unter den Gigathleten machten den Bike- bzw. Velo-OL zum gelungenen Auftakt für den Gigathlon 2010.

Eine Art Postenlauf rund um die Stadt Zug galt es erfolgreich zu finishen, um einen der 200 begehrten Startplatzgarantien für den Gigathlon 2010 zu erhalten. In Scharen sind sie denn auch nach Zug gekommen, die nächstjährigen Gigathleten. Per Bike oder Rennvelo, alleine oder in Gruppen. Alle wollten sie nur eines: Sechs Richtige auf der Lochkarte.

Lochkarte

Doch jedermanns Sache war der Velo-OL nicht. Schon beim Check-In meinte der rüstige Rentner Pesche vorlaut: Kartenlesen habe er nie gelernt, nicht einmal bei Militär! Weil aber trotzdem wieder mit seiner Schwägerin im Couple am Gigathlon starten will, muss er wohl oder übel Karten lesend auf Postensuche gehen. Er darf sich aber bei einer Rennvelogruppe aus dem Zugerland anschliessen. «Komm, fahr doch mit uns, wir kennen uns aus!»

Dieser Aufforderung folgten grad noch andere Velofahrer, sodass am Ende ein flottes Grüppchen von neun Leuten sich auf den Weg zum ersten Posten machte. Obwohl es stotzig den Hang hochging, blieb genügend Puste, um mit den anderen Gigathleten ins Gespräch zu kommen und Erlebnisse von vergangenen Gigathlons auszutauschen.

Gigathletin beim Warmup-Check-In

Kaum beim Posten angekommen, galt es, die Lochzange an der richtigen Stelle anzusetzen. Eine Gigathletin hat vor lauter Angst, dass sie etwas falsch machen könnte, gleich drei Kontrollkarten mit genommen. Für den Fall der Fälle, wie sie lachend meint. Denn eines ist klar: Auch wenn der Sport heute nicht an erster Stelle steht, so will der Gewinn einer Startplatzgarantie doch mit Ernst und Vorsicht angegangen werden.

Da fährt auch schon eine weitere Velogruppe beim Posten vor. Es sind Adrian, Reto und Conny. Die beiden machen zwar schon mit, um in die Verlosung zu kommen. Sportlich haben sie aber für nächstes Jahr teils andere, höhere Ziele. Adrian etwa, will am Ironman Switzerland unter 12 Stunden finishen, derweil Conny zugibt, mit einem Start als Single-Gigathletin zu liebäugeln. Reto hat den diesjährigen Gigathlon im Couple absolviert. Sein nächstes Ziel für 2010 lautet daher: Ironman 70.3 Switzerland unter 5.30.

So fährt man lachend und schwatzend von Posten zu Posten, geniesst das Gigathlon-Motto «catch the sun» und bestaunt ab und zu die dargebotene Odlo-Ware. Nur mit Mühe können wir Pesche davon abhalten, an einer Konditorei zu halten und eine Zuger Kirschtorte zu kaufen. Mit Alkohol im Blut hätte er das Ziel in Hünenberg kaum mehr gefunden!

Gigathleten beim Postensuchen am Warmup

Wer am Gigathlon-Warmup kein Losglück hatte, muss sich den 5. November vormerken. Dann geht im Laufe des Tages das Anmeldeportal für den Gigathlon 2010 auf. Nach dem Motto «first come, first served» werden die begehrten Startplätze auch dieses Jahr wieder vergeben. Wir würden gerne von den FIT for LIFE-Lesern wissen: Wie wird dieses Vorgehen aufgenommen ? Sind Sie mit der Verlosung am Gigathlon-Warmup und dem Procedere «first come, first served» zufrieden? Haben Sie bessere Ideen? Schreiben Sie Ihre Vorschläge in die Kommentar-Box am Ende des Blogs! Good luck!

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